29. Dezember 2011

Jahresrückblick-Rap 2011

Jahresrückblicke haben in diesen Tagen Hochkonjunktur. Fünf Jungs aus den Aargauischen Bremgarten dachten sich: "Das können wir auch." Ihr Bandname Rapertoir.
Ich finde das Resultat ihres Projekts ist ganz gut heraus gekommen.



Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels funktionierte die Website der Band Rapertoir leider nicht.

11. November 2011

Fressen oder gefressen werden

Es macht den Anschein, dass die Katzen im Kanton Aargau besonders gerne Aufregen erwecken. Da betitelte das nationale Boulevardblatt BLICK vor bald einem Jahr auf seiner Frontseite die Aargauer seien Büsifresser. Die Aargauer hätten Angst um ihre Katzen, dass sie von den Büsifresser geholt werden und dann als Katzenbraten auf dem Tisch landet. Während der Adventszeit sind in der Region Wohlen über 20 Katzen spurlos verschwunden.
Nun ist das Rätsel gelöst, wer das "Tigerli" einfangt. Es sind die Angestellten des Naturama des Kanton Aargaus. 
Unter dem Titel "Wie viele Katzen verträgt der Aargau" veranstaltet das Naturama einen Anlass. Die These lautet, dass es zu viele Katzen im Land gäbe. Schätzungen gehen von 1,5 Millionen aus. Die genaue Zahl kennt aber niemand. Auch noch so herzige Katzen und der allerliebste Schnurrlikater werden zu Raubtieren, sobald sie in die freie Natur hinaus kommen. Durch ihren angeborenen Jagdinstinkt werden sie zu Bestien. Sie schleichen sich an die Opfer heran, den Bauch dicht auf den Boden gepresst, springen, packen die Beute mit den Vorderpfoten und töten sie mit einem gezieltem Biss in den Nacken. Manchmal spielen sie auch nur mit ihrem Opfer, bis es aus Erschöpfung von alleine stirbt.
Böse, böse Busis!
800'000 Tausend Mäuse pro Monat (Schweizweit) werden werden von den "Raubtieren" gekillt. Wer macht sich hier die Mühe, und führt eine Statistik darüber? Daran stören sich aber die Natur- und Umweltschützer nicht, ganz im Gegenteil.
Doch die lieben Katzen, mögen nicht nur Mäuse. Vögel, Schmetterlinge und Reptilien gehören auch auf die Menükarte. Und da liegt das Problem. Nicht im Geringsten für mich, aber die lieben Natur- und Umweltschützer vom Aargau stören sich gewaltig daran und schlagen Alarm. Und jetzt kommen sie wieder, "die Zähler vom Dienst". 1,8 Mio Vögel, 600'000 Reptilien und 3 Mio Schmetterlinge vertilgen diese "bösen bösen" Katzen jährlich.

Doch wie löst man aus Sicht des Naturamas dieses Unverschämtheit?
Die Katzen nur noch als Stubentiger zu halten. Nein, das ist ja auch keine Artgerechte Haltung. Aber Nein, die Naturschützer haben die Lösung, eine Katzensteuer soll eingeführt werden. Und die Katze soll einen Chip - wie bei den Hunden - tragen müssen. Doch doch, das ist die Lösung für die Katzenhasser, äh Sorry, Naturschützer heissen sie ja.

6. Oktober 2011

R.I.P. Steve Jobs 1955-2011


Es ist schon viel über den Tod von Steve Jobs geschrieben worden. Es werden noch x-Tausende weitere Artikel in den Medien und Blogs folgen.
Ich getraue mich fast nicht über Steve Jobs zu schreiben. Mir fehlen schlichtweg die richtigen Worte. Ich kann nur sagen, er hat unser Weltbild und Generationen geprägt, verändert und bereichert.

Wie Steve Jobs die Welt verändert hat

Hier der "alte" und und neur Apple-Chef.

29. September 2011

Aargauer/in des Jahres

Welche - noch lebende - berühmte Aargauer/innen kennen sie? Wer hätte einen Award als Aargauer/in des Jahres verdient?
René Baumann alias DJ Bobo, Doris Leuthard, Pascale Bruderer oder Diego Begnalio. Ja bestimmt, sie alle hätten den Titel sicher auch verdient.
Doch sagt ihnen der Name Erika Hunziker oder Aldo Steinfeld was? Nein? Mir bis heute auch nicht. Das sind aber Personen die zu den neun Kandidatinnen und Kandidaten für den NAB-Award (NAB = Neue Aargauer Bank) gehören. Nachdem die Jury, bei welcher die Ex Nationalratspräsidentin und jetzige Ständeratkandidatin Pascale Bruderer (SP) das Amt als Jurypräsidentin ausübt, hat im August die Bevölkerung aufgerufen, Kandidaten zu nennen. Über 100 Vorschläge gingen ein. Zur Wahl stehen jetzt noch neun. Bewusst hat man sich nicht auf "Megastars" konzentriert, sondern auf solche Personen, die bisher noch nie im Rampenlicht standen. Sie stammen aus allen Altersschichten, die über längere Zeit hinweg Aussergewöhnlches geleistet haben.
Beispiel Erika Hunziker. Sie hat in 30 Jahren als Hebamme über 4'500 Kinder zur Welt gebracht. Oder Werner Setz. Der ist Fünffacher Solarpreisträger und führender Architekt für Energieeffizientes Bauen. Das Portrait aller Kandidatinnen und Kandidaten gibt es hier.
So ganz ohne "Megastar" ist die Jury dann doch nicht ausgekommen. Der Hochseilartist und Weltrekordinnhaber Freddy Nock zählt auch zur Auswahl. Nicht nur wegen seinen Weltrekorden. Genau so beeindruckend ist sein Engagement für benachteiligte Kinder.


Sind Sie im Kanton Aargau wohnhaft, dann voten doch sie für Ihre Auswahl. Zu Gewinnen gibt es auch noch was. Am 6. November schaffen es die drei Besten in den Final, die NAB-Gala. 1200 Gäste aus allen Bevölkerungsschichten wählen dann (12.Nov.2011) den Aargauer des Jahres.

20. September 2011

Die Deutschen können es am Besten

Ein Pfiff des Schiedsrichters, ein Entscheid: Pennalty! Ein sicheres Tor? Von wegen!
In der laufenden Saison der Axpo Super League wurden von 8 Penaltys 5 verschossen. Eine miserable Quote. Man soll nicht alte Wunden aufkratzen. Aber man kann es bis heute nicht vergessen, das Elfmeterschiessen an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland im Achtelfinale zwischen der Schweiz und der Ukraine. Marco Streller, der die Zunge im Zehntelssekundentakt von Mundwinkel zu Mundwinkel schlug, unvergesslich. Hier nochmals zur Auffrischung.




Aber ich tue Marco Streller Unrecht, denn er war nicht der Einzige, der den Elfmeter kläglich verschossen hatte bei diesem Elfmeterschiessen.
Die Engländer können einem auch stets Leid tun. Kommt es an einer Welt- oder Europameisterschaft zum Elfmeterschiessen, die Engländer gehen fast immer als Verlierer vom Platz. Und dies schon paar Mal gegen die Deutschen. Da gab es schon Tragödien. Ich mag mich noch gut daran erinnern, wie Stuart Pearce den entscheiddenen Elfer verschoss.
Und die deutsche Elf, wie ist es bei ihnen? Die haben immer Glück (wie man im Schweizer Volksmund immer wieder gerne sagt) beim Elfmeterschiessen und gewinnen. Stimmt ja auch, was das Gewinnen anbelangt. Aber ist es wirklich nur Glück?
Nein. Schaut man in den laufenden Meisterschaften der Top-Ligen die Quote der versenkten Elfmeter an, sind die Deutschen Top. Das zeigt in einem Bericht das Intermagazin sport.ch.
  • Schweiz: 5 von 8 verschossen
  • England: 9 von 17 verschossen
  • Italien 4 von 4 versenkt (okay, wären 100%. Aber warten wir mal ab, wenn es dann mehr sind)
  • Deutschland: 15 von 17 versenkt.
Im Weltmeisterland Spanien traf man übrigens bei 5 Penaltys, 3 Mal.
In der Schweizer Super League gibt es momentan nur ein sicherer Penaltyschütze mit einer sehr hohen Trefferquote und der heisst Alex Frei.

23. Juli 2011

Flug SB 6699

Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Captain. Auf der linken Seite sehen sie Spreitenabch.
So oder ähnlich, könnte der Pilot jedesmal seine Passagiere begrüssen wenn sie über das Limmattal zwischen Spreitenbach (AG) und Dietikon (ZH) hinwegdüsen. Doch das tun sie nicht, sie sind dann nämlich noch Mitten mit dem Abflug beschäftigt. Und das ist gut so. Nicht das noch so ein Riesenvogel auf unser Dach stürzt. Zu Hunderte Mal täglich überfliegt ein Jet im Abflug die Häuser von Spreitenbach. Der letzte Flug, der über die Dächer von Spreitenbach fliegt wird bei uns der "Elfi-Flug" genannt. Der fliegt jeweils ziemlich tief und macht einen saumässigen Krach. Es ist dies der LX 288 nach Johannesburg, ZRH ab 22.45. Fast immer mit Verspätung.

Ein Modelflugzeugpilot aus Spreitenbach hat sich was Besonderes einfallen lassen. Er befestigte eine Videokamera an seinem Modellflugzeug und nimmt die Zuschauer mit auf einem Rundflug über Dietikon -Spreitenbach. Im ersten Teil sieht man zwar eher nur das Industriegebiet mit Media Markt, etc von Dietikon und einer der grössten Rangierbahnhof von Europa. Der Rangierbahnhof Limmattal.
Hinterlegt ist das Video im ersten Teil mit dem Song der Schweizer Band 77 Bombay Street mit dem Titel Up In The Sky.
Fasten seat belts und geniessen sie den Flug. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise. Die Kotztüte befindet sich... ach weiss ich wo.


Im zweiten Teil sieht man doch schon einiges Mehr von meinem Wohnort Spreitenbach. Der schöne Dorfteil - der vielen Auswärtigen nicht kennen - ist leider nur ganz im Hintergrund zu erkennen.


Wir hoffen, Sie hatten einen angenehmen Flug und wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt.

20. Juli 2011

Mama ist schuld




Mona Vetsch, Radio- und Fernsehmoderatorin bei SFR, wurde zum zweiten Mal Mutter. Es gab ein Junge. Der Kuno Lauener, Frontmann und Sänger der Schweizer Band Züri West soll Gerüchterweise auch Vater werden. Wann erreicht uns die Meldung, dass Francine Jordi in Erwartung ist? Papi soll der Flöru (Florian Ast: "Ich will Seeeeeeeexxx mit de.....") sein. Das ein Auszug aus der Kategorie Klatschpresse, Rubrik Baby kriegen.
Was für einen Beruf werden ihre Kinder mal ausüben? Techniker, Sängerin, Moderatorin? Interessiert mich auch überhaupt nicht. Was meine Zwillingstöchter - sie sind jetzt 2 Jahre und 2 Monate alt - für ein Berufsleben haben werden, interessiert mich zum jetzigem Zeitpunkt genau so wenig. Wie das so in etwa 14 Jahren aussieht, dazu später, viel später mehr.
So spannend ist es ja auch nicht, welche Tätigkeiten unsere Kinder später mal ausüben. Den das ist bereits alles vorbestimmt, sagen Psychologen der Universität Konstanz. Das Berufsinteresse wird mit in die Wiege gelegt. Die Psychologen belegen einen Zusammenhang zwischen pränatalem Hormonspiegel und beruflichen Interesse.


Wer kennt die Geschlechterstereotype nicht: Frauen interessieren sich eher für soziale Berufe und die Männer eher für Technische Berufe.
Die Psychologen haben in einer Studie bei 8'600 Teilnehmerinnen angeblich herausgefunden, dass der vorgeburtlichen Hormonspiegel über das künftige Berufsleben entscheidend ist. Ein hoher pränataler Testosteronspiegel ist verbunden mit Interesse an technischen Gegenstände. Demzufolge, ein niederer Testosteronspiegel zeigt Interesse an Umgang mit anderen Menschen. Die Hormone im Mutterleib wirken sich also auf die Ausreifung des Gehirns aus und lösen so die unterschiedlichen Interessen aus.

So so, was uns das Forscher und Psychologen wieder auftischen. Hmmm... Schwachsinn, oder doch nicht?
Der vorgeburtlichen Hormonspiegel kann man bis jetzt nicht direkt feststellen. Aber wieso können das den diese vom Staat finanzierte Studien anscheinend trotzdem belegen? Ach so! Das Längeverhältnis zwischen Ring- und Zeigfinger gibt darüber Rückschlüsse um auf den pränatalen Testosteronspiegel zu ziehen. Fingerlänge und Hormonspiegel werden von der selben Gensequenz gesteuert, sagt die Studie. Die Psychologen ermittelten die Fingerlängen von Frauen und Männer. Bei den Frauen, waren beide Finger im Durchschnitt gleich lang. Die Männer haben im Schnitt einen längeren Ringfinger.

Liebe Leserinnen und Leser, betreibt Forschung und misst euren Zeig- und Ringfinger. Stimmt das Ergebnis mit eurem Beruf überein, so wie uns die Psychologen weise machen wollen.
So ganz sicher sind sie die Psychologen nämlich auch nicht. Die Streuung der Fingerlängen sei enorm gross. Konsequenz: Es handelt sich nur um eine Tendenz und lässt keine Rückschlüsse auf den Einzelfall zu.
Es ist also völlig unseriös, die Menschen nach ihren Fingerlängen zu beurteilen. Und so komme ich zu meinem Fazit: Was für einen Schwachsinn von einer Studie. Beinahe jeden Tag, erfährt man aus den Meiden von irgendeiner Studie, die dies und das belegen soll. Studien, die die Menschheit nicht braucht, wahrscheinlich noch mit x-Millionen Forschungsgeldern finanziert. Gäbe es nicht besseres zu erforschen, zBsp. der Krebs ist immer noch nicht besiegt.

7. Juli 2011

Axpo und Greenpeace - Hand in Hand


In den Chefetagen des Stromkonzerns Axpo ist man normalerweise nicht gut darauf gesinnt, wenn das Wort Greenpeace fällt. Immer wieder macht die Umweltorganisation das Tun und Handeln des Stromkonzerns schwieriger als sie es eigentlich gerne vorhaben. Doch für einmal ist alles Anders.
Die Greenpeaceaktivisten und der Stromproduzent gehen eine unkonventionelle Patenschaft ein und machen gemeinsame Sache. Und zwar am derzeit im Bau findende Umweltarena in Spreitenbach. Ich habe schon in einem früheren Blogbeitrag über die Umweltarena geschrieben. Hin und da nehme ich beim Vorbeifahren einen Blick der Baustelle. Heute sind mir viele junge Leute in Orangen T-Shirts aufgefallen. Zuerst dachte ich, das sei die Firmenbekleidung der Baufirmen, welche die Umweltarena errichten. Beim surfen auf der Internetseite von der Umweltarena habe ich erfahren, warum so viele Orangebekleidete junge Leute auf dem Dach herumhantieren.
Rund 100 Axpo-Lernende montieren unter der Anleitung von Jugendsolar by Greenpeace auf dem Dach Solarpanels. So entsteht die grösste in ein Gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage der Schweiz.
Greenpeace schreibt auf ihrer Homepage, dass Axpo so einen ersten kleinen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft mache, dem noch unzählige weitere folgen müssen.
Ein erster kleiner Schritt wäre also getan. Doch, ob Greenpeace und Axpo wirklich "Freunde" werden?

16. Juni 2011

60 Sekunden im Internet

Was mache ich an einem Tag im Internet? Wozu brauche ich es?

Diese Fragen habe ich mich mal aufgrund eines Artikels im PCtipp mal gestellt und versuche sie zu beantworten. Wobei es sich um einen Durschnittswert handelt. Und zwar nur für den private Gebrauch. (PC, iPhone, iPad)
E-Mails lesen/schreiben 10Stk.
Checken des Facebookprofils 2Mal
Googeln 1-2Mal
Allg. Surfen (News, Websites, Blogs, etc.) 30-60Min.
Twitter: 5 - 10 Tweets / lesen einiges mehr, Die Timeline halt.
Apps herunterladen: 1 pro Woche. Habe, die ich will, bereits alle.
Musicdownload: 1 - 2 pro Woche.
Und halt sonst noch so alles weiteres, wie zBsp. die Benutzung der versch. Apps auf dem iPhone /iPad.

Doch was passiert in 60 Sekunden im Internet Weltweit?
Dieser Frage ist die Wesite go-gulf.com nachgegangen und hat die Antworten in einer Grafik präsentiert. Fragt mich nicht, wie die zu diesen Datensammlung gekommen sind. Habe nämlich keine Ahnung. Ich gehe mal davon aus, dass die Angaben stimmen. Und die sind verblüffend.

Hier einige Beispiele. Alle andere sind in der Grafik er sichtbar oder via Artikel.

700'000 mal wird die Suchmaschine Google aufgerufen.
600 Videos mit einer Spielzeit von 25 Stunden werden hochgeladen.
168 Millionen E-Mails werden versendet. Der grösste Teil davon sind aber SPAM's.

Zu den neuen Medien (Soziale Medien /Social Network)
Beinahe 700'000 Statusupdates auf Facebook werden getätigt.
Schon fast 100'000 Tweets werden auf Twitter publiziert. Und es werden immer mehr. Vorsicht Twitter kann süchtig machen.
1500 neue Blogpost (so einer wie dieser)



Der Firefoxbrowser wird gegen die 1'700 Mal heruntergeladen. Keine Angaben zum Internetexplorer. Ich schätze aber, dass Firefox die Nase (bald) vorne haben wird. Täusche mich vielleicht auch.
Kommen wir noch zu Apple. Im Zeitraum von 60 Sekunden werden 13'000 Apps heruntergeladen. Wenn ich mit einem folgenden Beispiel rechne, was durchaus den Tatsachen entsprechen können. Sagen wir mal, dass von dieser Anzahl Apps 60 Prozent Gratisapps sind und die restlichen 40 Prozent kosten etwas. Und zwar mit dem Preis der billigsten von 1,10 CHF. Dann käme man auf einen Gesamtbetrag pro Minute von 5'720 CHF. Zwar verdient Apple nicht zu 100 Prozent an den Apps, wenn sie von einem Privatnutzer erstellt wurden. Doch es kommt ein gewaltiges Sümmchen zusammen - auch für die privaten Programmierer.

28. Mai 2011

Die Nummer 1 im Kanton


Viele Gemeinden locken explizit mit tiefen Steuern Zuzüger an. Geblendet vom tiefen Steuerfuss überlegt sich mancher einen Wohnortwechsel. Von den Gebühren für das Trinkwasser, Abwasser und Abfall spricht kaum jemand. Diese Gebühren stehen nicht im Fokus und lösen bei den Bürgern kaum Emotionen aus. Dennoch sind sie ein gewichtiger Kostenfaktor und belasten jedes Haushaltbudget.
Der Preisüberwacher erhebt in einem Vergleich die Gebührendaten für alle Orte mit mehr als 5'000 Einwohnern. Im Kanton Aargau sind dies 29 Gemeinden.
Und siehe da, zuoberst auf dem Podest steht mein Wohnort Spreitenbach. Hier sind mit CHF 529.- die Gebühren am günstigsten. Im Vergleich mit anderen Orten in der Schweiz, belegt die Gemeinde Spreitenbach ebenfalls eine Top-Platzierung.
In Spreitenbach gibt es keine Kehrichtsackgebühr. Nein, wir dürfen die ganz normalen, grauen oder schwarze Kehrichtsäcke benützen. Einziger Nachteil, der "Kehrichtentsorgungs-Tourismus" in Spreitenbach hat Hochsaison und muss (sollte) überwacht werden. Und wie es der Zufall so will - kein Witz - gerade eben hat ein Auto auf dem Besucherparplatz vor unserem Haus gewendet und kurz angehalten und dabei hat eine Person einen vollen Kehrichtsack in den Container geworfen. Das Kennzeichen konnte ich nicht entziffern, habe mir auch die Mühe nicht dazu gemacht. Das Zürcher Wappen konnte ich allerdings erkennen.

Zur Info. Der Steuerfuss der Gemeinde Spreitenabch liegt bei 101 Prozent.

Hier die Stellungnahme des Gemeindeammans:
Ich freue mich über das gute Ergebnis für Spreitenbach. Unsere tiefen Nebenkosten sind ein Standortvorteil», sagt Bütler. In manchen Gemeinden, die tiefe Gebühren verrechnen, sind diese nicht kostendeckend. In Spreitenbach sei dies nicht der Fall, versichert der Gemeindeammann. Er begründet die tiefen Gebühren mit den schmalen Strukturen und der effizienten Arbeitsweise des Werkhofes. Das Trinkwasser könnte in Spreitenbach sogar noch günstiger sein als die 55 Rappen pro Kubikmeter.

Wie Bütler erklärt, verzichtet die Gemeinde aber auf eine weitere Preissenkung: «Wir wollen den Wert des Wassers erhalten.» Ein anderer Grund für die tiefen Gebühren ist die dichte Bebauung in Spreitenbach. Diese ermöglicht ein Leitungsnetz der kurzen Wege. Trotzdem: Wenn die Gebühren so tief sind wie in Spreitenbach, könnte der Service mangelhaft sein. Dieser Behauptung widerspricht Bütler vehement: «Bei uns wird der Abfall zweimal pro Woche abgeholt. Das ist schliesslich auch nicht überall so.»

19. Mai 2011

Musikvideos

Schon seit längerem führe ich (links) eine Rubrik "Musikvideo der Woche xy - Die besten Musikvideos damals bis heute".
Ich mag mich vorallem an "damals" erinnern. MTV, später dann auch der deutsche Sender VIVA habe ich mir des öfteren angeschaut. Videoclips gehörte irgendwie einfach zur Musik dazu. Übrigens, als einer der besten Videoclips aller Zeiten zählt für mich immer noch Peter Gabriel mit Sledgehammer.


Leider, leider ist MTV und VIVA - gibt es diesen Sender überhaupt noch - nicht mehr das, für was sie ursprünglich auf Sendung gingen. Heute lauft nur so Quatsch, aber fast selten mehr Videoclips. Darum ist er in der Senderliste meines TV-Geräts auch weit hinten programmiert.

MTV ging an 1. August vor 30 Jahren auf Sendung. Der erste gezeigt Clip war Video Killed the Radio Star von den (Eintagsfliege) The Buggles


Spiegelonline mit einestages (Zeitgeschichten) nahm das MTV-Jubiläum Anlass zu einem Bericht und zeigt die besten Clips. Zum Beispiel als Robbie Williams sich häutet. Oder aus A-ha Comicsfiguren wurden bis zum Clip von Madonna mit Like A Prayer, bei dem sich die kath Kirche empörte. Michael Jackson's Thriller darf natürlich nicht fehlen.

Bei den 24 gezeigten Clips (Kursausschnitt) stellte ich fest, dass fast alle schon in meiner Rubrik - wie eingangs erwähnt - aufgeschalten waren.

6. Mai 2011

Verstärkte Grenzkontrollen gefordert

Mit der aktuellen Situation der Flüchtlingsströme aus Nordafrika - gerade sind wieder Hunderte auf der italienischen Insel Lampedusa gestrandet - fordert der Kanton Tessin und Politiker der FDP und SVP verstärkte Grenzkontrollen. Wie sich das im Übrigen auch die EU überlegt.
Das dies auch unbedingt nötig ist, zeigt folgendes Bild:









27. April 2011

Gewalt in der Ehe




Bitte keinen Aufschrei von meinen Leserinnen und Leser, aufgrund des Titel dieses Beitrags. Ich kann euch beruhigen, bei uns findet keine - zumindest was die Eltern betrifft - häusliche Gewalt statt. Dass meine Zwillingstöchtern (bald zweijährig) sich ab und zu mal in die Quere kommen gehört zu einem Leben als Kind dazu. Wertvolle Erfahrungen werden so gesammelt.

Warum kommen ich aber auf diesen Titel "Gewalt in der Ehe"?
Der Bundesrat hat erst 2004 eine Gesetzesänderungen zur Gewalt in der Ehe in Kraft gesetzt. Und zwar werden Delikte, die in häuslichen Gemein-schaften begangen werden, nicht mehr auf Antrag, sonder von Amtes wegen verfolgt.
Häusliche Gewalt gab es aber schon immer, wahrscheinlich seit die Menschheit existiert. Ja, sie kommt sogar in alten Schweizer Volkslieder vor. Dies habe ich kürzlich wieder mal festgestellt.

Meine Töchtern habe da so ein Radio / CD-Player, so einer im Barbie-Look. Mit dem hören sie gerne Kinderlieder und -geschichten. Nebenbei bemerkt, ich bin jeweils ganz erstaunt, wie die beiden ohne Probleme eine CD in den Player legen und dann den richtigen Knopf (Play) drücken. Wie lange dauert es wohl, bis sie den iPod richtig bedienen können?
Wenn dann die diversen, berühmten Kinder- und Schweizer Volkslieder ertönen, schwelgt man gerne in alten Zeiten zurück und mag sich erinnern wie es war, als man noch selbst Kind war. So ertappe ich mich jedes Mal, dass ich jeweils mitsinge oder mitpfeifen tue.
Einmal lief dann das berühmte Berner Volkslied "Es wott es Fraueli z'Märit go" Von Kindheit her, kenne ich sicher die ersten beiden Strophen, nicht aber die elf weiteren. Als ich da so zugehört habe (ab Strophe 7 ) war ich ein bisschen verstört. Da wird doch ganz klar über häusliche Gewalt gesungen. Jetzt werden es meine Töchter noch nicht verstehen. Wie ist es dann aber, wenn die "Papi, warum ist das so? Wieso?" - Zeit kommt. Wie erkläre ich es dann? Sage ich, dass dieses Fraueli eine ganz Böse war? Wahrscheinlich schon.

Hier alle Strophen zum mitsingen:
Es wott es Froueli z'Märit gah, z'Märit gah,
wott dr Ma deheime la, tra-la-la-la-la, tra-la-la-la-la,
wott dr Ma deheime la, tra-la-la-la-la, lala.

Hans Du muesch deheime blibe, heime blibe,
muesch de Hüener d'Eier griffe.

Im Ofe sy sächs grossi Chueche, grossi Chueche,
muesch mer o zu dene luege.

Am Abe, wo'sisch sächsi gsy, sächsi gsy,
si die Chueche gfrässe gsy.

U wo das Froueli hei isch cho, hei isch cho,
Ma, wo hesch mer d'Chueche glo?

U hei die Hüener alli gleit, alli gleit
dr Güggel het sis Ei verleit.

Do nommt si dr Hans bim Bärteli, Bärteli,
und rüert ne use is Gärteli.

Dr Hans, springt is Nachbers-Huus, Nachbers-Huus,
dr Chaschper luegt zum Fänschter uus.

Du, i sött dir öppis säge, öppis säge,
mini Frou, die het mi jetz grad gschlage.

Hans du muesch di nöd beklage,
mini hät mer en scho verschlage.

Chaschper, mir wei zämeha, zämeha,
wei däm Froueli dr Gring verschlah.

D Froue sy es Lumpepack,
sy us Strou und Hudle gmacht.

Mir Manne sy ganz anger Lüt,
suffe viil und schaffe nüt.

23. April 2011

Fuck the Police


Vandalen versprayten in der Nacht mit dem Schriftzug "Fuck the Polic" die Schulhausfassade. Die Spreitenbacher Behörden beziffern den Schaden mit einer Höhe von 10'000 Franken. Eine Kommentarschreiber im Bericht meint, er putze die Schmiererei für 700 Franken weg. Die Regionalpolizei Spreitenbach sucht Zeugen. Die Gemeinde Spreitenbach will diese Schmierereien nicht einfach so tolerieren und setzt ein Kopfgeld aus.

Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen werden mit 200 Franken belohnt. Übrigens die Täter haben entweder ungenügende Kenntnisse der englischen Sprache oder zumindest einen Fensterplatz im entsprechenden Unterrichtsfach.
Das Betrachten des Fotos weckt in mir Erinnerungen hoch. Zu meiner Schulzeit war hinter dem Fenster das Lehrerzimmer. Uns ja, auch ich habe aus Jux, eventuell auch aus Frust, schon Schabernack gegen dieses Fenster begangen. Allerdings hat ein Schneeball dazu gereicht.

17. April 2011

Krankenkasse Wo bleibt der gesunde Menschenverstand


Gesundheit - meine Energie. So der Slogan im Werbespot meiner Krankenkasse. Ich will meine Energie aber nicht damit verpuffen, wenn mir das Leistungscenter der Atupri Krankenkasse Formulare zum Ausfüllen zuschickt, die es aus meiner Sicht gar nicht braucht. Warum?

Eine meiner Zwillingstöchtern - knapp Zweijährig - hatte vor 10 Tagen einen kleinen Sturz bei meinen Eltern. Stürze halt, wie jedes Kleinkind hat. Mein Tochter hat nach dem Sturz Zweimal erbrochen. Dies kann ein Zeichen auf Hirnerschütterung sein. Nach telefonischer Konsultation des Notfallsdienstes im Kantonsspital Baden musste sie zur Untersuchung in den Notfall. Die zuständiege Kinderärztin verordnete eine Überwachung während der Nacht an. Die als Vorsichtsmassnahme um sicher zu gehen, dass es sich um keine Hirnerschüterung handelt. Am nächsten Morgen wurde dann festgestellt, dass nicht der Sturz der Auslösers des Erbrechens war. Sondern das es sich um eine "normale" Magen-Darm Grippe handelt. Mit Erleichterung über die befundene Diagnose - wobei eine Magen-Darm Grippe bei einem Kleinkind ist nicht gerade erleichternd, was der Arbeitsaufwand betrifft - konnte meine Frau und ich unsere Tochter wieder nach Hause nehmen. Die Familie war wieder komplett und der Fall abgeschlossen. Ist er aber nicht!

Am Freitag hat uns die Atupri ein Unfallmeldeformular zugeschickt. In der Einleitung heisst es:

"Wir beziehen uns auf das Kostengutsprachegesuch vom Kantonsspital Baden mit Eintritt am 7. April 2011. Bitte beantworten Sie dazu die nachstehende Fragen vollständig in Blockschrift und senden Sie uns diesen Fragebogen innert zehn Tagen zurück".

Hier einige Beispiele von Fragen:
  • Ist die verletzte Person zum Unfallzeitpunkt Arbeitnehmer/in?
  • Ist die verletzte Person zum Unfallzeitpunkt arbeitslos?
  • Ist die verletzte Person bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers für halbprivate oder private Spitalabteilung versichert?
  • Ist ein Polizeirapport erstellt worden?
@Liebe Atupri
Vielleicht liest dieser Blogpost ja jemand von euch und ich kann mir den Brief oder Telefonat an euch ersparen. Denn ich kann die Fragen nicht beantworten. schon gar nicht meine Tochter, die im Juni Zweijährig wird.
Zur ersten Frage kann ich nicht mal meine Mami und der Papi als Arbeitgeber angeben. Denn eigentlich verursache ich ja ihnen (mehr) Arbeit.


Für mich ein Zeichen, dass im Prozess des Kundenkontakts kein gesunder Menschenverstand mehr herrscht.

14. April 2011

Auf Beizentour

Im Zeitalter der Digitalisierung und Kommunikationsplattformen (Social Media) wie Facebook oder Twitter, ist der persönliche Kontakt und das Gespräch Auge in Auge unbezahlbar. Und wo führte man früher - und hoffentlich auch heute noch - solche Gespräche? Genau am Stammtisch in der Dorfknelle. Dort wird politisiert und man darf bedenkenlos auch mal die Faust auf den Tisch hämmern. Das nenne ich ehrliche Kommunikation. In kleineren Gemeinden wird - auch heute noch - an diesem Tisch entschieden, wie und wann der Gemeindeamman seine Geschäfte zu machen hat. Der Stammtisch ist und bleibt Sinnbild für die offene Gesprächskultur, die Beiz ein wichtiger Teil unserer Stadt- und Dorfkultur. Politiker müssen ihn gerne haben und ihn ertragen können. Der Aargauer Regierungsrat und ehemaliger Nationalrat sowie im Jahr 2003 als Ständerat des Kantons Aargau - Urs Hofmann (SP) - hat sich die "Beizenpolitik zu Herzen genommen. Er startet eine Beizentour durch alle elf Bezirke des Kantons und setzt sich elfmal an einen Stammtisch, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Traktandenliste gibt es keine und es ist jedermann eingeladen, dem Regierungsrat mal seine Meinung zu sagen. Die Idee ist entstand in Zusammenarbeit mit Gastro Aargau. Der Verband kommt auch für die Getränke der Gäste auf. Das geforderte Freibierverbot vom Bundesrat - die spinnen ja, haben denn die nicht anders zu tun - ist ja noch nicht beschlossene Sache. Ich finde das eine gute Idee und muss zugeben dass ich das von einem SP-Politiker nicht erwartet hätte. Viel eher von einem auf der rechten Seite, der SVP. Uns so habe ich ein gutes Gewissen, dass ich bis anhin, soweit ich mich erinnern mag, erst zwei SP-Politiker im Kanton AG auf den Wahlzettel bei National- und Ständeratswahl geschrieben habe. Pascale Bruderer und eben der Stammtischhöckler Urs Hofmann. Ihn habe ich sogar die Stimme als Regierungsrat gegeben. In meiner Wohngemeinde bin ich Mitglied eines Vereins, der sich Pro Spreitenbach nennt. Er wurde erst vor einem Jahr gegründet. Vor einer Woche fand die erste Generalversammlung statt. Etwa 50 Mitglieder zählt der Verein. Ziel ist es, das Wünsche in der Bevölkerung aufgenommen werden und mit denen an den Gemeinderat zu gelangen. Und/oder an der Gemeindeversammlung. Der Verein politisch neutral und die Mitglieder haben keine Präsenzpflicht. Mann trifft sich immer am ersten Mittwoch im Monat - richtig am grossen Stammtisch - in meinem Lieblingrestaurant und diskutiert über bauliche, politische oder sonstige sachliche Themen der Gemeinde Spreitenbach. Ein Erfolg konnte bereits verbucht werden. Dem Gemeinderat wurde eine Petition mit 500 Unterschriften überreicht für die Einführung einer Tempo 30 Zone auf der Dorfstrasse.

31. März 2011

Ehrliche Kommunikation

Wie wird heute mit dem Gegenüber kommuniziert. Wie wurde früher Unangenehmes mitgeteilt. Hier folgen ein paar Beispiele. Nebenbei bemerkt, die frühere "Version" ist mir sympathischer und meistens ehrlicher.

  • Anstatt: Das ist der absolute Scheiss! Sagt man: Eine interessante Herausforderung

  • Anstatt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann! Sagt man: Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe leider nicht ermöglichen.

  • Anstatt: Dieser Idiot baut einen Mist nach dem anderen! Sagt man: Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.

  • Anstatt: Dieser Trottel versteht überhaupt nichts! Sagt man: Er ist mit dem Problem nicht vertraut.

  • Anstatt: Du kennst dich überhaupt nicht aus, du Depp! Sagt man: Gehört das zu Ihren Kernkompetenzen.

  • Anstatt: Ich habe von Anfang an gewusst, dass das alles Scheisse ist. Sagt man: Verzeihung, ich hätte sie warnen können, wenn man mich involviert hätte.

  • Anstatt: Ist mir Scheissegal! Sagt man: Ich sehe das ganz emotionslos.

  • Anstatt: Mir doch Wurst, du Depp! Sagt man: Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.

  • Anstatt: Verdammte Scheisse diese Vollidioten haben mir nichts gesagt. Sagt man: Wir müssen unserer Kommunikation verbessern.

  • Anstatt: Was abe ich mit dem Dreck zu tun? Sagt man: Ich war von Anfang an nicht in dieses Projekt involviert.
Wer noch weitere Beispiele hat, kann sie gerne im Kommentarfeld einfügen.

25. März 2011

Apple-Shop in Libyen


Quelle Bilder: scoopertino.com


Microschrot, Androidioten, etc (was gibt es sonst noch für Ausdrücke?)

Mit was für Sprüche wird über Apple-Produkte Witze gemacht? Meldet es im Kommentarfeld.
Braucht es um einen Witz über Apple-Produkte zu machen nicht etwas anspruchsvolles, was die Qualität betrifft.

Die Website scoopertino.com zeigt, wie man gelungene Witze über Apple, deren Produkte und natürlich über Steve Jobs reisst.


Quelle Bilder: scoopertino.com

18. März 2011

Japan - 50 Bilder




Heute vor einer Woche erreichte uns die Schreckensnachricht über das Erdbeben mit Stärke 8,9 auf der Richterskala in Nordjapan. Minuten später der verheerende Tsunami der alles vernichtete was im Wege stand. Eine Woche später kämpft Japan noch immer gegen die Atom-Katastrophe im AKW Fukushima.


Im Blog ahnungslos.ch hat der Blogger sich die Mühe genommen 50 Bilder zusammenzustellen. Bilder sagen mehr als Tausend Worte.


- 50 Bilder / Emotionen / Helden


16. März 2011

SBB iPhone Hülle


Im Ursprung wurden sie genutzt im Güterverkehr die "E-Wagen" abzudecken. Zum Beispiel um die Zuckerrüben trocken zu halten. Tausende Kilometer sind sie quer durch unser Land und Europa gefahren. Gemeint sind die mit dem SBB-Logo beschrifteten blauen oder grünen Planen. Jede Plane ist ein Unikat und hat eine Stück SBB-Geschichte geschrieben.

Heute hat man für sie einen neuen Zweck gefunden. Nämlich als iPhone Hülle. Passend ist die innen gefütterte Hülle für iPhone 3 + 4 und dem kleinem HTC. Sie kann im SBB-Onlineshop für 37 Franken bezogen werden.

22. Februar 2011

Nicht mit der Pistole spielen

Die Abstimmung über die Waffeninitiative in der Schweiz ging am Sonntag, 13. Februar 2011 mit 56 Prozent NEIN-Stimmen verloren.
Am folgenden Kurzvideo hätten die Befürworter ihr helle Freude daran gehabt. Dieser dumme Junge spielt mit einer Knarre "Räuber und Poli". Wahrscheinlich gehört sie dem Vaters, welcher auch nicht gerade zu den Intelligentesten gehört.



Zur Beruhigung der Befürworter der Waffeninitiative. Nach meiner Kenntnisse ist das keine Schweizer Armeewaffe. Und in den Kommentaren wird vermutet, dass es sich beim Video um ein Fake handelt.

8. Februar 2011

iPhone kann Leben retten


Ich benutze seit etwas mehr als zwei Jahren eine iPhone. Zuerst ein 3G und seit ein paar Monaten das iPhone 4. Ach ja, und kurz vor Silvester habe ich auch noch ein iPad gekauft. Von beiden Produkten bin ich immer noch überzeugt und will es nicht mehr hergeben. Ich weiss, es gibt da noch die Modelle mit dem Android System betriebene. Aber die müssen - einmal mehr - wieder hinten anstehen. Und jetzt werde ich "böse". Hätten sie sich für ein iPhone entschieden, könnte das vielleicht schon morgen ihr oder das Leben eines Mitmenschen retten.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) hat eine kostenlose iPhone App veröffentlicht. Sie nennt sich iRega. Mit ihr werden bei einem Anruf auch gleich die Standortangaben des Anrufers an die Regazentrale übermittelt. So kann bei Notfällen im In- und Ausland wertvolle Zeit gespart werden. Voraussetzung ist die Aktivierung des Ortungsdienst in den iPhone Einstellungen. Zudem muss das iPhone mit einer SIM-Karte ausgestattet sein und den nötigen Signalempfang (GPS, WLAN oder Mobilfunknetz) verfügen.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt kann der Helikopter aufgrund der automatischen übermittelten Koordinaten punktgenau zum Unfallort fliegen.

Kaum wurde die Notfall App - iRega - aufgeschaltet, wurde sie schon für einen Ernstfall gebraucht. In der Furkaregion verunfallte ein Schneeschuhläufer. Die Netzabdeckung war im Gebiet nur sehr schwach. Eine Alarmierung und Ortung alleine über telefonischen Kontakt wäre schwierig gewesen. Dank der App wurden die genauen Koordinaten des Alarmierenden per SMS rasch an die Rega-Einsatzzentrale übermittelt.

Damitder Ernstfall auch geprobt werden kann, stellt iRega ein Testalarmsystem zur Verfügung. Habe ich bereits getestet und kann bestätigen, es funktioniert.
Tritt der Ernstall ein, reichen zwei Fingerklicks. Nebst den Koordinaten werden auch die zuvor abgespeicherten Personalien - inkl. Gönner-Nr. - abgespeichert. Mir ist zur Zeit allerdings nicht klar, ob man zwingend Gönner der Rega sein muss, um die App zu benutzten. Ich glaube zwar eher nicht.
Ich denke auch, dass in Zukunft für die Android-Handys sicher eine ähnliche App aufgeschaltet wird. Und wenn nicht, ein Grund mehr, ein iPhone zu benutzen. Denn es kann Leben retten.

Zum Appstore

31. Januar 2011

Silvio Berlusconi

Es scheint kein Ende zu nehmen mit den Sex-Affären um den italienischen Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Von Sex mit minderjährigen Callgirls wird er beschuldigt.
Nun, ich kann den lieben Silvio gut verstehen. Die Herrscher über Italien zeigten es dem Volk früher schon, wer die Macht und das Sagen über die Untertanen hat. Jeder halt mit einem anderem Körperteil.

9. Januar 2011

Heute ist es passiert


Das "Tagebuch (Label) - Papa's Geschichten" wird mit dem heutigen Tag um ein Kapitel reicher. Es war am Silvesterabend, da meinte ich noch, dass wir mit unseren 19 Monate alten Zwillinge bisher Glück hatten und sie noch nicht mit einem Magen-Darm Virus krank geworden sind. Ich meine so ein Virus, bei dem weder gegessen noch getrunken werden kann, da alles wieder innert wieder Kürze dort rauskommt, wo es normalerweise nicht sollte. Hätte ich doch, als ich die Aussage gemacht habe, wie es im Sprichwort heisst, "Holz angefasst."
Aber einmal musste es ja passieren. Heute Nachmittag wurde ich von einer meiner Töchtern voll via Hals über die Schulter ange.... (siehe Bild).
Doch ehrlich gesagt, ich habe mir das Schlimmer vorgestellt, als es ist - Halb so wild. :-)

5. Januar 2011

Schwanzvergleich auf KiKa

Wer hat den coolsten Schwanz?
Ab ca. 50 Sek. gehts los mit der Aufklärung



Im Studio des Senders haben sich die Macher sicher kaputt gelacht

1. Januar 2011

Top 10 Suchbegriffe

Ich wünsche euch ein glückliches 2011. Diejenigen, welche Vorsätze gefasst haben, hoffe ich für euch, dass sie umgesetzt werden können.

Mit folgenden TOP 10 - Suchbegriffe im Jahr 2010 wurde auf meinen Blog zugegriffen:
  1. bundesratswahlen 2011
  2. riesenbrüste
  3. einbürgerungstest schweiz
  4. bundesratswahlen 2010
  5. riesen brüste
  6. fertigfondue
  7. roger federer willhelm tell
  8. federer tell
  9. fondue test
  10. käsefondue fertig