24. Dezember 2010

Christbaum schmücken - Frohe Weihnachten


Bin gerade vom Spaziergang im Schneegestöber mit dem Kinderwagen retour gekommen. Meine beiden Zwillingstöchtern sind jetzt am schlafen und ich wurde von meiner Frau ins Büro verbannt. Warum? Ist ja klar, das Christkind kommt und schmückt den Christbaum, der (nur) etwa 1,5 Meter hoch ist.
Für unsere Töchtern wird es die erste Weihnachten sein, wo sie wahrscheinlich einigermassen verstehen werden, dass Weihnachten zwei besondere Tage sind. Sie werden beschenkt, dürfen die schön eingepackten Geschenke öffnen. Na ja, eigentlich mit einer Zerstörwut möglichst schnell das Geschenkpapier entfernen.
Auch bin ich gespannt, ob alle Weihnachtskugeln die Weihnachten unversehrt überstehen werden. Da wette ich mal dagegen. Und wenn auch, es sind ja nicht die Allerteuersten.
Ich mag mich noch gut an meine Kindheit erinnern. Vor dem heiligen Abend, waren die Schokoladentannezapfen meistens schon alle geklaut. Die konnte meine Mutter noch so gut verstecken, ich hab sie immer gefunden.

Der grösste geschmückte Weihnachtsbaum im Kanton Aargau soll angeblich in Oberrohrdorf stehen und kann via Live-Webcam angeschaut werden.

Liebe Leserinnen und Leser
Ich wünsche euch zwei wunderschöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das Jahr 2011.

14. Dezember 2010

Abgastest - Sind sie noch nötig



Im nächsten Februar ist bei meinem Auto die nächste Abgaskontrolle fällig. Es ist die erste, denn mein Auto ist erst 2 Jahre alt. Dies habe ich heute, dank des grünen Kleber, welcher an der Autoscheibe festgeklebt ist, festgestellt.
Obwohl, der grüne Kleber, auf welchem Jahr und Monat der nächsten Wartung vermerkt sind, hat keine rechtliche Funktion und muss nicht - wie die Autobahnvignette - an der Scheibe des Fahrzeugs angebracht werden. Doch aufgepasst, wenn ich die vorgeschriebene Frist missachte, drohen mir Bussen. Ab 1 Monat CHF 40.00, bei 3 Monate sind es dann schon CHF 100.00. Darüber hinaus CHF 200.00 bis zu einer Verzeigung.

Doch sind die Abgaskontrollen mit dem heutigen Rhythmus von all zwei Jahren überhaut noch notwendig.

Eigentlich Nein, wenn Sie ein Automodell besitzen mit der Euro5-Norm.
Vielleicht haben sie schon festgestellt, dass ihr Auto oft extrem rasche, aber kostenpflichtige Kontrolle ohne des geringsten Problem besteht. Die seit 1983 durchgeführten Abgassmessungen beim TCS führten zum Ergebnis, dass nicht bloss der Schadstoffausstoss kontinuierlich abnimmt, sondern auch die die Abgasrelevanten Bestandteile funktionieren auf Dauer zuverlässig.
Deshalb sollte auf die obligatorische Abgaswartung in den Jahren zwischen den amtlichen Prüfung verzichten werden. Natürlich nur, wenn ihr Auto eben mit dieser Euro5-Norm ausgerüstet sind. Und das sind ab Baujahr 2008 schon etliche Modelle. (Hier eine Liste mit Stand 2008) Bei diesen Modellen überwacht nämlich die elektronische On-board-Diagnose laufend das gesamte Abgassystem. Die geringste Fehlfunktion wird mit einer Warnleuchte angezeigt.
Übrigens, in Deutschland wurde seit anfangs 2010 auf die Abgaskontrolle zwischen den amtlichen Prüfungen verzichtet.

Die Abgaswartung wurde 1986 eingeführt. Unterdessen wurden die Schweizer Abgasvorschriften fünfmal verschärft. Der grösste Schritt erfolgte mit der Einführung des Katalysators anno 1987.
Als Konsequenz dieser strengeren Normen sind die Emissionen der aktuellen Fahrzeuge sehr gering. Wurde der Ausstoss von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff, Stickoxid und Schwefelpartikeln noch vor kurzem in Gramm pro Kilometer gemessen, ermittelt man die Emissionen heute in Milligramm. Bei warmen Motor sind sie praktisch nicht mehr erfassbar.

Quelle: touring 20 vom 9. Dezember 2010

8. Dezember 2010

Und täglich nervt...

...mich, glücklicherweise nur während der Advents-/Weihnachtszeit, aber alle Jahre wieder:
  • Nein, es ist nicht die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Zürich. Die Neue sieht um einiges besser aus als die Neonröhren im Vorjahr. Und sowieso, was interessiert mich die Stadt Zürich, ich lebe ja nicht dort.
  • Nein, es nicht die Weihnachtsdekoration und -beleuchtung des Nachbarns, die eher aussieht, als sei sie vo einer Disco.
  • Nein, es sind nicht gestressten Leute, die man jetzt in den Einkaufsläden wieder antrifft.
  • Nein, es sind nicht die bald in allen Boulevardblätter erscheinenden Jahreshoroskope. Das Vorausgesagt trifft ja eh nicht ein. Für das haben wir Mike Shiva :-)
  • Und Nein, - mhhhh, was noch? - sonst glaub nichts.
Aber eines ganz bestimmt. Bis heute konnte ich mich wehren dagegen. Doch heute Mittag, war ich Chancenlos. Im Radio lief dieser Song.
Wenn ich mir die aktuelle Scheizer Hitparade (Ausgabe vom 12.12.2010) anschaue, muss es zu meinem Erstaunen doch noch Leute geben, die nerven sich nicht daran, nein die kaufen diesen Song sogar noch. Er ist auf Platz 41 platziert.

11. November 2010

11.11. 11:11


Genau jetzt beginnt für die Fasnächtler, Guggen und alle, die sonst gerne Fasnacht haben, die fünfte und schönste Jahreszeit. Wer die Fasnacht nicht mag und sich daran stört, der soll einen weiten Bogen darum machen. Nur diesmal müssen sie sich lange, sehr lange gedulden bis die Narren das Zepter wieder abgeben. Der "Schmutzige Donnstig" ist nämlich erst am
3. März. 2011. Der Aschermittwoch demzufolge am 9. März 2011.

Ich bin mit meiner Gugge Heuteabend zwar nicht unterwegs, werde mich aber sicher noch bemühen, eine Veranstaltung zu besuchen.

Unsere Gugge verreist am kommenden Wochenende in ein Probeweekend in die Nähe von Moutier - genauer gesagt in das Lagerhaus Mont Dedos. Ironischerweise gehört dieses Lagerhaus dem Blauen Kreuz. Doch wir müssen keine Angst haben, das eine oder zwei Bierchen ist uns sicher gegönnt.
Doch eben, es ist ein Probeweekend, was das musikalische anbelangt und der Gruppenzusammenhalt fördert.
Hier unsere Playlist für die kommende Fasnacht-Saison:

NEU!!!:
- Chris Roberts - "Du kannst nicht immer 17 sein"
- Udo Jürgens - "Ich war noch niemals in NewYork"
- DJ Ötzi - "Sweet Caroline"
- Hip Hop Medley (lass dich überraschen)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
WEITERHIN IM REPETOIRE:
- Slade - "Run Run Away"
- Green Day - "Holiday"
- Nicki - "Wenn i mit dir tanz"
- Lynryrd Skynyrd / Kid Rock Mix – "Sweet Home Alabama"
- Beatles – "A Hard Day Nights"
- ComBox – "Millionen von Sternen"
- John Farnham – "You’re The Voice"
- Udo Jürgens – "Griechischer Wein"
- Roland Kaiser –"Sieben Fässer Wein"
- Freddy Fender – "Corina"
- Surrvivor – "Rocky"
- Jimmy Cliff –"I Can See Clearly Now"
- Depp Purple – "Hush"
- Peter Alexander – "Die kleine Kneipe"

Unsere zuständige Kommissionen sind übrigens auch schon fleissig am basteln und bald am nähen. Damit wir wieder so und so oder so aussehen.

Ah ja, fast vergessen! Das Motto der Spreitenbacher Fasnacht darf ich ab jetzt natürlich verraten. Es lautet "IN THE GHETTO".
Das Sujet von unserer Guggenmusik, wird am Schmutzige Donnstig bekannt sein.

9. November 2010

Spass im Pissoir


Es gibt diverse Arten den Mann beim Wasserlassen auf dem Pissoir bei gute Laune zu halten. Es gibt zum Beispiel die Variante mit dem Urinstrahl das befestigte Tor im Pissoir zu treffen oder die angeklebte Fliege an der Pissoirwand. Ob das "Spass" macht, wenn man(n) an Prostatakrebs leidet, weiss ich nicht - leide nicht darunter. Vor kurzem habe ich auf einer Toilette eine viel witzigere Alternative entdeckt. (siehe Bild). Da werden monatlich neue Comics, Witze und sonst Witziges daran gepostet.

30. Oktober 2010

50 Jahre Maradona


Happy Birthday Diego Armando Maradona zu Deinem 50. Geburtstag. In deiner Landessprache "Feliz CumpleanosDiego"
Keiner polarisiert - und tut es immer noch - in der Fussballwelt so wie der kleine, dickliche, geliebte und gehasste Argentinier.
Diego, ob du der Grösste aller Zeiten im Fussball bist, ob Pelé oder aktuell Messi ist einfach zu beantworten. Ja, du bist es!
Hier einige Besispiele warum. Zu Pelé meinst du ja, anlässlich einer Pressekonferenz an der Fussball-WM in Südafrika. Er solle in das Museum zurückkehren.
Gottes Hilfe hast du ja schon mal benötigt, es war Gotte Hand Im gleichen Spiel erzielst du vielleicht das Tor des Jahrhunderst mit dem unglaublichen Solo. Das war 1986 an der WM in Mexiko im Viertelfinal gegen die England. Und dein Kommentar nach dem Spiel: "Ich hatte das Gefühl, den Engländer die Brieftasche zu klauen und das direkt nach dem Falklandkrieg"
Es gab noch zehn weitere wichtige Spiele in Deiner aktiven Karriere als Spieler. Und immer hast du ein Kommentar im Interview abgegeben, der heute noch schmunzeln lässt.
Ein Spiel wirst du sicher auch nie vergessen. Das war 1990 an der WM in Italien. Im Halbfinal ist Argentinien auf Italien getroffen (4:3 nach V. und P.) Kurios, das Spiel fand in Napoli statt, deine Heimat für ein paar Jahre. Dort wo sie dich vergöttert haben und es heute mit einer Party auch tun werden. Auf einem grossen Spruchband stand: Diego in unserem Herzen, Italien in unseren Gesängen.

Napoli, mhhhh.... da war doch was. Richtig! Als du Napoli gespielt hast, habe ich dich das einzige Mal live in einem Stadion gesehen. Und das erst noch in der Schweiz. Genauer gesagt im Zürcher Letzigrund. Der FC Wettingen spielte 1989 - damals war der FC Wettingen noch in der NLA und hat sich für den UEFA-CUP qualifiziert - gegen Dich und weiteren Stars von Napoli. Carreca, war doch einer.

Hier die beiden Videos:





Und damals war ich noch FC Wettingen-Fan. Im Hinspiel in Zürich trennte man sich unentschieden mit 0:0. Im Rückspiel ging der FCW noch 1:0 in Führung, vergab unzähligen Chancen zur 2:0-Führung. Tja, und irgendeinmal hatte der Schiedsrichter Verbarmen mit dir und deinen Mannschaftskollegen und schenkte euch einen Elfmeter. Der dann schliesslich zum Sieg führte. In beiden Spielen konntest du ausnahmsweise mal keine grosse Akzente setzten.

Leider gab es in deiner bisherigen Karriere auch dunkle Kapitel. Nicht nur verletzungsbedingt. Zweimal wurdest du des Doppings überführt - letztmals an der WM 1994 in den USA. Jahrelang hast du dann mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen gehabt. Mehrere Entziehungskuren sind gescheitert. Im 2000 und 2004 bist du mit einem Herzinfarkt in eine Klinik eingewiesen worden. Grund soll jeweils eine Überdosis Kokain gewesen sein.

Aber du bist der Fussballwelt bis heute erhalten geblieben. Als Coach der Nationalmannschaft von Argentiniern hat es an der diesjährigen WM in Südafrika bis in den Viertelfinal gereicht. Dort standen - schon wieder - die Deutschen euch im Wege. Vorher wurde aber attraktiven Fussball durch die Cauchos gezeigt. Und die Pressekonferenzen mit Dir - wie kann es anders sein - wurden jeweils von Journalisten überrannt. Du gabst ja auch jeweils dein Bestes.

Feliz Cumpleanos Diego. Bleib der Fussball-Welt noch erhalten. Die nächste WM kommt bestimmt. Und das erst noch im "Feindesland-Nr. 1" auf deinem Kontinent, in Brasilien

28. Oktober 2010

Mohammed als Vorname

Drohende Islamisierung in Europa. Schlagwörter über die schon viel geschrieben und debattiert wurde. Dies wird sich naher Zukunft nicht ändern. Wie steht es denn wirklich um die "drohende Islamisierung" in Europa. Werden unsere Nachkommen damit leben müssen oder gar gezwungen dazu. Ich weiss es nicht.
Schaut man nach England und auf die Rangliste der beliebtesten männlichen Vornamen im Jahr 2009, so könnte die Antwort je nach Ansichtweise mit einem JA beantwortet werden.

Hier in der Deutschschweiz sind unter den Top 20 (noch) keine arabischen Vorname zu finden. In England zwar auf den ersten Augenblick auch nicht. Jack, William oder Harry sind typische traditionell britische Vornamen. Die Podestplätze bei den männlichen Vornsamen belegen Oliver, Jack und eben Harry. Bei weiblichen Vornamen ist Olivia an der ersten Stelle. Olivia heisst übrigens auch einer meiner 1 1/2 jährigen Zwillingsmädchen. Das nur so nebenbei.

Der meist vergebene Vorname für neugeborene Jungs in England stammt allerdings aus dem Arabischen. Nimmt man alle möglichen Schreibweisen zusammen, ist Mohammed der beliebteste Vorname.
Die vom Statistikamt in London veröffentliche Rangliste täuscht - Oliver, Jack und Harry Plätze 1 bis 3. Die zwölf unterschiedlichen Varianten von Muhammed bis Mohammed addiert, werden die ersten drei nämlich knapp überholt.
Mohammed (so geschrieben) rangiert auf dem 16. Platz. In London sogar auf dem vierten Platz der beliebtesten Vornamen. In Birmingham - der zweitgrössten Stadt Englands - sogar an der Spitze.

In England gaben bei einer Volkszählung - die stammt zwar aus dem Jahre 2001 - 74 Prozent an, sie seien Christen. Und "nur" 2,7 Prozent der Bevölkerung gehören dem Islam an. Das wären dann bei ca. 51 Mio Einwohner 1,4 Mio Muslime. 9 Millionen Engländer gehören keiner Religion an.

18. Oktober 2010

Kerstin Cook und die Geografie

Ja die lieben Missen der Schweiz scheinen auf Kriegsfuss mit dem Allgemeinwissen und spezifisch mit der der Geografie zu sein. Dies wurde spätetestens an der Miss-Wahlen im Vorjahr der Allgemeinheit bekannt. Die lieben Missen - inkl. der Ex Miss Schweiz Linda Fäh - erkannten unter anderem aufgrund eines gezeigtem Bild das Matterhorn nicht.
Und jetzt tritt die aktuelle Miss Schweiz Kerstin Cook in das gleiche Fettnäpfchen. Bei einem Besuch bei Radio Argovia wurde ihr im Anschluss folgende Fragen über ihren Nachbarkanton Aargau gestellt:
- Wie sieht das Katonsawappen des Kantons Aargau aus?
- Was für Flüsse fliessen durch den Kanton Aargau?
- Ein typisches aargauisches Klischee? - Was tragen die Aargauer an den Füssen (ich als Aargauer übrigens nicht oder nur beim Sport)
- Für welches Gemüse ist der Aargau bekannt? Der Aargau nennt man auch ...kanton?

Zugegeben, für die Intelligenz einer Miss sind das doch schon ziemlich happige Fragen. Ob die hübsche Kerstin Cook die Fragen richtig beantworten hat können, sieht ihr hier.

16. Oktober 2010

Airbus A380

Wenn ich schon nicht mit dem 275 Tonnen (Leergewicht) schweren Supergigant der Lüfte als Passagier mitfliegen kann - zumindest in nächster Zeit nicht geplant - dann will den Airbus A380 mal aus der Nähe sehen. Und so habe ich mich an einem frühen Sonntagmorgen auf den Weg zum Flughafen Zürich gemacht. Mit im Gepäck meinen Fotoapparat. Genauer genommen bin ich nach Glattbrugg. Samstag und Sonntag landen die Flieger bei normalen Wetterbedienungen am Morgen auf der Piste 34. Unter der Woche auf der Piste 14. Der A380 der Singapore Airlines landet planmässig täglich um 08:00 in Zürich. Doch aufgepasst, es kommt vielmal vor, dass der Superjumbo um einiges früher landet als geplant.
Starten tut der A380 auf der Piste 16(planmässig) um Punkt 12 Uhr Mittags.


4. Oktober 2010

Die Aggroagglo. Voll easy

Sieben von zehn Schweizern leben in einer Stadt oder in einer Vorstadt. Spreitenbach (Kanton AG) im Limmattal zählt auch zu so einer Agglo-Gemeinde. Die Agglo hat Klasse.
Ein Journalist des Tages Anzeigers hat sich die Mühe genommen und ist zehn Stunden durch meine Wohngemeinde - Spreitenbach - spaziert. Seine Eindrücke und Begegnungen mit Einwohner aus verschiedenen Nationalitäten schildert er in einem Artikel (erschienen im Tages Anzeiger vom 28.09.2010)

28. September 2010

FCB vs. FCB



Heute Abend kommt es in der Gruppe E der Champions League zum Duell des Krösus der deutschen Bundesliga - Bayern München und des Krösus der Schweizer Super League - FC Basel. Beide Vereine wurden in der vergangenen Saison Meister in ihrer Liga.
Und ich mache mich jetzt auf den Weg in den St, Jakobspark (Joggeli) und unterstütze als Jahreskarteninhaber und Fan natürlich den FCBeeeeeeee!

23. September 2010

Ammann bleibt ein Ammann

Wer oder was ist ein Ammann?
Wenn sie jetzt auf den frisch gewählten Bundesrat Johann Schneider-Ammann tippen, liegen sie mit ihrer Antwort falsch.
Im Kanton Aargau hat ein ...ammann eine andere Bedeutung. Wie der Bundesrat ist er zwar auch in der Exekutive tätig.
Wenn Sie im Kanton Zürich wohnen, meinen sie vielleicht jetzt die richtige Antwort zu wissen. Sie nehmen an, der Ammann ist ein Betreibungsbeamter. Dies ist für den Kanton Zürich zwar die richtige Antwort. Aber nicht für mein Heimatkanton Aargau. In dem leitet der Ammann eine Gemeinde mit der Bezeichnung Gemeindeammann. Übrigens spielt es keine Rolle ob Frau oder Mann, die Bezeichnung bleibt gleich.
Der Aargauer Grosse Rat (Kantonsparlament) hat mit 63 : 58 Stimmen entschieden, dass die Bezeichnung Gemeindeammann bleiben soll und nicht etwa die modernere Titelbezeichnung Gemeindepräsident oder Gemeindepräsidentin. Gleiches gilt natürlich auch für die Vize's. Befürworter dieser Tradition waren vorallem die SVP, eine Minderheit aus der FDP und CVP-BDP. An dieser festen Verankerung sind sich die genannten Parteien sicher, dass dies auch die Meinung der Bevölkerung ist. Da wäre ich aber gespannt, wenn es zur Volksabstimmung kommen würde.
Der Gemeindepräsident, sorry Gemeindeamman (FDP), von meiner Wohngemeinde Spreitenbach ärgert sich (zu Recht) über diesen gefassten Beschluss des Kantonsparlaments.
Nun ja, so ganz stur nach alten Zöpfe ist es nun auch wieder nicht. Das Kantonsparlament (Grosser Rat) verwies darauf hin, dass sich Gemeindeammänner auch ohne Verfassungsänderung schon heute als Präsidenten bezeichnen dürfen. Unser Gemeindeammann, der das bisher nicht wusste, denkt jetzt über eine Änderung nach. In den benachbarten Gemeinden aus dem Kanton Zürich verteilte er vorher schon seine Visitenkarten, auf denen Gemeindepräsident draufsteht.
Hoffe, habe für keine Verwirrung gesorgt und es ist jetzt alles klar.

15. September 2010

Feuer am Himmel


Ein schönes Naturschauspiel bot sich gestern Abend, kurz vor 20:00 h am Himmel über Spreitenbach

14. September 2010

Benefiz-Versteigerung

Nach zehnjähriger Bauzeit und knapp zwei Monate vor der offiziellen Eröffnung des neuen Shoppi Tivoli in Spreitenbach, hat sich das Management der beiden vereinten Einkaufszentren eine besondere Aktion einfallen lassen wie man das alte Logo los werden kann. Mit der Neueröffnung des grössten Einkaufszentrum der Schweiz wurde nämlich auch ein neues Logo kreiert.
Die Leuchtreklamenbuchstaben -
S H O P P I und die "TIVOLI-Maus" wurden letzten Freitagnachmittag mit Hilfe eines Helikopters vom Hochhaus entfernt.




Jeder einzelner Buchstabe gelangt auf der Auktionsplattform ricardo.ch zur Versteigerung. Die Versteigerung dient vollumgänglich einen guten Zweck. Das Gute daran ist, dass zwei einheimische Vereine unterstützt werden. Nämlich der "Familientreff" und der KuBiS (Kinder und Bildung in Spreitenbach)
Die rund 2,5 Meter grossen Buchstaben scheinen Anklang zu finden. Bereits wurde geboten. Ziemlich beliebt scheint der "rote
H" zu sein. Sein aktueller Stand ist mit CHF 102 momentan am höchsten. Die ganze Aktion dauert bis am 19.09.2010, 21:30 Uhr.
Also, wer so ein rund 250 kg (inkl. Gestell) schweres Teil in seinem Garten will und ein geeignetes Transportmittel und Helfer zur Verfügung hat, der soll sich an das bieten machen.
Abholen müsste er dann den ersteigerten Buchstaben selber.

Für die DJ-Bobo-Fans unter euch:
Der gibt zur Neueröffnung ein am Sonntag, 31. Oktober 2010 ein Exklusivkonzert in Spreitenbach. Tickets werden nicht verkauft sondern nur verlost. Also, ein Besuch in Spreitenbach lohnt sich.

17. August 2010

Roger Federer wie Wilhelm Tell

Unser Schweizer Nationalheld - der Wilhelm Tell - hat mit Roger Federer ein würdigen Nachfolger.

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Ob der liebe Roger das gleiche Spiel mit seinen Zwillingstöchter ausüben würde?
Jedenfalls ist der Fake gut gemacht. Wenn es denn wirklich einer ist. Roger gelingen im Tennis ja des öfteren Wunderschläge.

8. August 2010

Sommerquiz

Am Montag beginnt in etlichen Landesteilen der Schweiz - auch hier im Kt. Aargau - wieder der Berufsalltag. Die Schulferien sind (viel zu schnell) vorüber. Zurück bleiben Erinnerungen aus den Ferien. Und genau da gibt es so klassische Erzählungen. Ärger, der wegen anderen "Nichtschweizerinnen" und Schweizer einem widerfahren ist. Es kommt einem manchmal vor, dass jeder Schweizer Tourist ethnologische Fähigkeiten hat und man ganz bestimmt weiss, aus welchem Land der Mitmensch kommt, der gesichtet wird.
Ein klassisches Beispiel gefälligst. Man erwacht frühmorgens im Hotelzimmer und begibt sich auf den Balkon um zu schauen wie das Wetter ist. Dabei stellt man fest, dass bereits alle Liegestühle am Pool oder Strand bereits mit Badetücher belegt sind. Weit und breit aber noch kein Mensch zu sehen. Typisch deutsche Touris!
Am Frühstücksbuffet hamstern die Gäste vor dir in der Reihe alles auf den Teller, der bereits übervoll belegt ist. Du stellst fest, dass genau diese Personen am Nachbartisch sitzen und dann doch nur die Hälfte essen, was sie soeben auf den Teller gestapelt haben. Sie (fr)essen wie die Schweine. Typisch Russen!
Okay, wenn man sieht wie eine Gruppe neben Dir am Strand - und das bei 35 Grad - sich eine Vodkaflasche nach der Anderen herumreicht um den Durst zu löschen, dann muss man keine völkerkundliche Fähigkeiten besitzen. Dann sind es wirklich Russen.

Kann man so sicher sein um zu erkennen aus welchem Land die Touristen kommen? Sind wir alles Hobby-Ethnologen?
Testen sie es bei den folgenden Quizfragen:

Den deutschen Touristen erkennt man an:
a) dem Schweinsteiger-Trikot
b) dem Schweineschnitzel-Blick
c) der notorischen Frage: Was kostet das?

Den Schweizer Touristen erkennt man an:
a) den Adiletten
b) dem selbstmitgebrachten Aroamt auf dem Frühstückstisch
c) dem Kuoni-Badetuch

Die englische Touristin erkennt man an:
a) dem pinkfarbenen Minirock über der selbst gestrickten Pinkunterhose
b) der Tatsache, dass sie kein Bikini-Oberteil braucht, weil sie alles in die Badehose stecken kann
c) dem feuerroten und brandvernarbten Décollté
Bemerkung: Beim Mann dem feuerroten Oberkörper, auf dem Bierbauch bilden sich bereits Blasen

Den holländischen Touristen erkennt man an:
a) den Holzzoggeli
b) der Oranjehaut im Lendenbereich
c) dem Wohnwagen

Lösungsvorschläge sind an die Redaktion der AargauerZeitung (Quelle der Fragen) zu richten. redaktion@azag.ch

6. August 2010

Die App aller Apps


Es gibt bereits über 200'000 Apps für iPhone, iPods und iPads. Das Stöbern im App-Dschungel macht es einem nicht immer einfach. Ausser es wird nach dem Namen einer ganz bestimmten Software gesucht. So wird man schnell findig. Ebenso schnell sind die neuste Apps immer griffbereit und können heruntergeladen werden. Genau so verhält es sich mit den Apps, die am Meisten - ob gratis oder kostenpflichtig - auf das iPhone geladen werden. Zugegeben, die allermeisten Apps sind aus meiner Sicht nur Spielereien.
Trotzdem bin ich via DigitalLiving.ch auf eine App gestossen, die der Komfort beim "App-Shopping" verbessert. AppZapp heisst die Lösung.
AppZapp präsentiert sich sehr übersichtlich und beinhaltet viel Informationen. Zum Beispiel der Preisalarm. Er benachrichtigt wenn eine App günstiger geworden ist. Weiter gibt es verschiedene Dienste, die gratis abonniert werden können. Top-100-Listen je nach Kategorie und Preis, wo auch die Rangverschiebung gegenüber dem Vortag, Anzahl Tage, welche App es schon in der Hitparade ist sowie der höchste je erreicht Rang, sind ersichtlich. Das Ganze kann auf Schweizer Einstellung gewählt werden. So sind die Informationen auf die Schweiz bezogen. Auch können jede Menge - je nach Thema - Rss-Feed abonniert werden.
Ein Blick in die App aller Apps lohnt sich auf alle Fälle.

25. Juli 2010

Ironman Switzerland

Heute fand zum 14. Mal der Ironam Switzerland in Zürich statt. Zum dritten mal stand ich hinter den Abschrankungen mit Getränke und Esswaren in den Händen und feuerte die Athleten an. 2'222 Athletinnen und Athleten starteten um 7Uhr morgens mit der 3,8 Km Schwimmstrecke in den 23 Grad warmen Zürichsee. Der übrigens um diese Zeit wärmer als die gemessene Lufttemperatur war. Nach dem Schwimmen folgte das 180 Km pedalen auf dem Fahrrad. Ja und wenn dies beendet ist, war noch lange nicht Schluss. Es folgte die Laufstrecke in Marathondistanz, also 42,2 Km.
Gegen die Mittagszeit tauchte ich - heute zum ersten Mal mit der gesamten Familie - unter den Zuschauer auf. Als Standort wählten wir das General Guisain Quai, gleich bei einer der Verpflegungsstationen - "Crazy Station." Dort konnten wir uns auch verpflegen. Aber das ist Nebensache, den viel wichtiger gilt die Verpflegungstation den Triathleten.
Wir waren rechtzeitig dort als die ersten Läufer (Männer) eintrafen und sie anfeuern konnten. Mit grossem Abstand kamen zuerst nur zwei Läufer, darunter der spätere Sieger Ronnie Schildknecht (gewann zum vierten Mal in Serie). Er kam mit einer Zeit von 8 Std. 12Min 40 Sek mit 16 Min. Vorsprung auf den nächsten Athlet in das Ziel. Mit der Zeit waren immer mehr Athletinnen und Athleten auf der Laufstrecke, die rund um das Zürcher Seebecken ging unterwegs. Die schnellste Frau war - einmal mehr - Karin Thürig, die mit 9 Stunden und 4 Sekunden in das Ziel einlief.
Unterdessen war es jetzt gegen Vieruhr Nachmittags. Immer mehr Läuferinnen und Läufer auf der Strecke. Das Leiden in den Gesichter der Sportler war immer besser zu erkennen. Und ja, viele sind noch auf der Laufstrecke - ein paar schon im Ziel angekommen - aber pedalen auf dem Fahrrad tun auch noch einige. Und während dieses Blogeintrag, laufen bestimmt jetzt noch einige Athletinnen und Athleten. So ganz nach dem Motto:
Wenn sie nicht gestorben sind, so laufen...
HOPP HOPP HOPP!!!! gehört auch diesen Athletinnen und Athleten. Den jede und jeder hat der heutig Tag sie an die Grenzen gebracht, einige vielleicht auch darüber hinaus.
Für mich ist jede und jeder, der da mitgemacht hat eine Heldin beziehungsweise ein Ironman.

Die Fotos mit meiner Kamera gibt es hier:

16. Juli 2010

Über das Auge bis zum Arsch

Über welches menschliche Körperteil wird am meisten gesungen? Die Antwort auf diese Frage erklärt eine Studie und veröffentlichte das Ergebnis in einer witzig gestalteten Website.
Untersucht wurde die Songtexte von über 10'000Songs der verschiedenen Stilrichtungen.
Bei Rock, Jazz, R&B beispielsweise wird am meisten über das Auge gesungen.
Ganz anders bei Hip Hop. Dort, wenn wundert es, ist der menschliche Hintern das meist besingte menschliche Körperteil.

Close your eyes and shake your as

13. Juli 2010

Dürre herrscht


Da wird der Rasen fast wöchentlich gemäht. Und wenn ich das richtig beobachtet habe, wurde der Rasen auch vertikutiert. Dies sollte im Frühling und Herbst geschehen. Und wichtig, nachher muss der Rasen ausreichend gedüngt werden.
Ob unser Hauswart das richtige Mittel benutzt hat? Da habe ich meine Zweifel. Und ob das wässern jetzt noch was nützt? Ging anscheinend vorher vergessen.
Vielleicht sollte ich dem Hauswart diese Seite empfehlen.

9. Juli 2010

Alarm beim Datenschutz wegen iPhone

Im Beitrag vom 25. Juni fragte ich mich noch wie lange es wohl geht, bis unser oberster Datenschützer Hanspeter Thür auf die neuen Nutzungbedienungen von Apple reagiert.
Die Reaktion lies nicht lange auf sich warten.


Weiterer Artikel: So spioniert Apple die Kunden aus

7. Juli 2010

Weltstadt Zürich?

Die Stadt Zürich hat heute die neuen Pläne für das neue Hardturm Stadion vorgestellt. Die Kapazität fürs Fussballstadion soll für 16'000 Zuschauer sein. Die Stadt verspricht sich eine Kessel-Stimmung.

Da sind ja ganz neue Töne aus der Stadt Zürich. Nichts von Grössenwahn zu spüren. Doch die Stadt Zürich nennt sich doch so gerne Weltstadt. Mit den vielen und unnötigen Verboten (Enten füttern, zu leichte Bekleidung auf dem Schiff, Alkohol nur in bestimmeten Rayons, TV-Geräte in Gartenbeizen während der Fussball-WM, etc) die die Stadt Zürich heute schon hat oder noch veranlassen will gehört seit heute meiner Meinung nach ein weiteres Verbot hinzu. Ab sofort darf sie sich nicht mehr Weltstadt nennen.

Basel, Bern, Genf, St.Gallen und Luzern haben ein grösseres Stadion oder ist es wird noch daran gebaut. Nun gut, man kann sagen, dass die Kapazität für die Zürcher Fussballklubs völlig ausreichen wird. Okay, das wird bei den GC-Fans (selten mehr als 6'000 Zuschauer) so stimmen.

Spielbereit soll das Stadion ab 2016 sein. Das Volk soll über das 128 Millionen Projekt 2012 an der Urne abstimmen. Die FussballMafia, äh sorry FIFA beteiligt sich mit 20 Millionen am Projekt.

25. Juni 2010

Big Brother bei Apple

Diese Woche habe ich das Update iOS 4 auf mein iPhone geladen sowie die neuste Version von iTunes. Und wie es halt (meistens) so üblich ist stimmt man den neuen Nutzungbedienungen zu ohne den Seitenlangen Text in kleiner Schrift zu lesen. Doch dieses mal hätte ich mir die Mühe machen sollen.
Gemäss den neuen Bedingungen darf Apple die GPS-Daten von Eurem iOS 4 Gerät sammeln und auswerten, jedoch natürlich mit anonymisierten Daten. Somit weiss Apple, wo sich der Kunde / Geräte befinden. Das könnte in Zukunft heissen, wenn ich zum Beispiel in der Nähe eines Mc Donalds bin und ich eine werbefinanzierte App öffne, könnte eine Werbung eingeblendet werden, dass es heute eine "Bic Mac-Aktion" hat. Na ja, kann ja praktisch sein, aber eben, wenn da nicht der Datenschutz wäre. Es müsste doch für den Nutzer eine Möglichkeit geben, diese Spionage auszuschalten.
Bin gespannt ob unser Datenschützer Hanspeter Thür darauf reagiert. So wie er das bei Google gemacht hat.


Quelle Apfelblog

22. Juni 2010

Satellite und HOPP SCHWIIEZ

Lenas Siegessong beim Eurovisions-Song-Contest, Satellite, habe ich jetzt in Rahmen eines Fussball-WM-Songs erst einmal gecovert gehört. Nämlich dieser hier:


Nun bin ich via dem Blog haufenprinzip auf eine Schweizer Coverversion gestossen.
HOPP SCHWIIEZ. Ihr werdet Honduras besiegen. Und das mit den geforderten 2-Tore Differenz, welches dann die sichere Qualifikation für das Achtelfinale ist.


17. Juni 2010

Maradonna und die Vuvuzelas

Satire
Diego Armando Maradonna - aktueller Trainer von Argentinien - scheint in Süfafrika an der Fussball-WM seinen eigenen Gefallen an den Vuvuzelas zu finden. Snifen statt tröten.

16. Juni 2010

HOPP SCHWIEZ

Für einen sportlichen historischen Moment der Schweizer Sportgeschichte.
Die Schweizer Nati schlägt an der WM 2010 in Südafrika im ersten Gruppenspiel den Top-Favorit Spanien mit 1:0
Die Zusammenfassung gibt es hier.

8. Juni 2010

Mein WM-Song 2010

Die Fussball-WM 2010 kann kommen. Ich habe mich mal durchs Netz geklickt und verschiedene WM-Songs angehört.
Dieser hier gefällt mir bis jetzt am besten. Das SF benützt ihn auch als WM-Clip.



Velile & SafriDuo

3. Juni 2010

Polizeiauto - Made by IKEA


Die Regionalpolizei von Spreitenbach hat seit gut drei Wochen ein neues Patrouillenfahrzeug. Es ist unübersehbar, dass das grosse Möbelhaus aus Schweden in der gleichen Gemeinde ihre Heimat hat.

2. Juni 2010

Die 50 schönsten WM-Tore

Zur Einstimmung auf die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika hat die englische Zeitung The Times die 50 schönsten WM-Tore gewählt.
Alle Videos mit den 50 schönsten Toren hat bluewin hier aufgeschaltet. Zum Teil mit Originalkommentar. Gooooooooooooooooooooooooooooaaaaaaaaaaaaaaaaaaalllllllllll, Marrrrraaaaaaaaaaadddooooooooooonnnnaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!

Nicht einen Treffer ist (logischerweise) von der Schweizer Nati dabei. Wobei, eigentlich hätte es George Bregy mit seinem Freistosstreffer zum 1 zu 0 gegen Gastgeber USA (WM 1994) verdient gehabt in die TOP 50 Liste aufgenommen zu werden. Oder - ebenfalls an der WM 1994 - der schön herausgespielte Treffer zum 3 zu 1 (Schlussresultat 4:1) gegen die Rumänen.

26. Mai 2010

Wirtschaftskrise for Dummies

Wie ist die Wirtschafskrise überhaupt entstanden? Ziemlich komplex die Ursachen zu erforschen.
Anhand einer kleiner gemütlichen Bar in der Münchner Innenstadt werden die Ursachen für die Wirtschaftskrise auf lustige und einfache Art erklärt.
Sieht es euch an.

Entdeckt habe ich dieses PDF bei einem meiner Lieblingsbloggs - Linkorama.ch

22. Mai 2010

Pillenfresser



Lieber Pac-Man
Seit dreissig Jahren frisst du nichts anderes als Pillen und zwischendurch mal Früchte. Damit du genügend Kraft hast die vier Monster, die dich stets verfolgen, ebenfalls zu vertilgen. Viele 1- Fränkler habe ich Dir schon spendiert, damit du ja nicht verhungerst.
Deine ganze Geschichte vor Geburt bis jetzt ist hier niedergeschrieben.
Übrigens Google ,diesen Riesenkonzern, gab es bei deiner Geburt und während deinem Höhepunkt des Lebens, als alle mit dir spielen wollten nicht einmal. Trotzdem haben sie für Dich alleine heute ihre Startseite gewidmet.

Quelle: Spiegel.de

18. Mai 2010

WM-Tippspiele

Noch 24 Tage bis zum Start der Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Nach dem "Sammelfieber der Paninibildli" droht ein weiteres Fieber uns zu befallen.
Gemeint sind die verschiedenen WM-Tippspiele mit ihren x-Varianten. Mal muss nebst dem Resultat der verschiedenen Spielen auch bereits der Weltmeister getippt werden. Der erwartete Torschützekönig ebenfalls. Wieviele Tore werden an der WM geschossen. Das nur um ein paar Beispiele zu nennen.
In vielen Firmen und Büros wird ein WM-Toto mit der Bitte um Teilnahme herumgereicht. Bei den einen sind sie gratis oder mit einem kleiner Teilnahmegebühr ist man mit von der Partie. Wird Geld für die Teilnahme eingefordert, muss der Betrag zu 100 Prozent an die Gewinner ausgeschüttet werden. Dann ist es nämlich völlig legal.
Auch ich mache bereits bei zwei WM-Totos mit und habe CHF 40 investiert. Ich bin zwar sonst schon Fussballinteressiert, finde es aber spannender die Fussball-WM so zu verfolgen. Und das Gute daran ist, es gewinnen nicht immer die - ja eigentlich eher gar nie - die meinen sich im Fussball gut auszukennen. Meine Erfahrungen aus vergangenen WM's und EM's haben dies gezeigt. An der letzten EM hat ein 9 jähriger Knabe gewonnen. Okay, weiss nicht, wieviel der Einfluss des Vaters oder der Mutter war. In Erinnerung habe ich aber noch die EM 2004 in Portugal, als Griechenland unerwartet und deshalb völlig überraschend Europameister wurde. Die ersten 5 Positionen von etwa 350 MitstreiterInnen wurden von Frauen belegt. Nichts gegen Frauen und Fussball. Aber der Verdacht liegt nahe, dass es sich damals bei der Tippabgabe um eine reine Sympathieabgabe gehandelt hat.

Auch Blogger bieten WM-Tippspiele an. Beim WM-Tippspiel von ApfelBlog.ch handelt es sich eigentlich um einen einfachen Wettbewerb. Nebst den Resultaten muss "nur" noch der Weltmeister getippt werden. Registrierung und Teilnahme sind gratis.
Folgende Preise gibt es zu gewinnen:
  1. Apple iPod touch 8GB im Wert von CHF 259
  2. Booq Mambo Shift Rucksack (bis 17" Laptops) im Wert von CHF 170
  3. Appl iPod Schuffle " GB im Wert von CHF 75
  4. und weitere Preise.

Mein Tipp zum Schluss: England wird Weltmeister!

10. Mai 2010

40 HipHop-Covers


Nackte Frauenärsche, kiffenden Braunbären, Monsterfrauen und 40 weitere schräge HipHop- Hüllen zeigt der SPIEGELonline unter einestages.

4. Mai 2010

Aargau will schweizweites Burkaverbot


Der Präsident der Schweizer Demokraten Kanton Aargau und Grossrat im aargauischen Grossen Rat (Parlament), René Kunz, reichte im März einen Antrag für die Ausarbeitung einer Standesinitiative für ein nationales Burka-Verbot ein. Diese wurde heute im Grossen Rat in einer einstündigen Debatte beraten. Deutlich hat der Gross Rat mit 89 gegen 33 Stimmen die Initiative gut geheissen. Auf der Pro-Seite sind komplett die bürgerlichen Parteien - SVP, FDP, CVP, BDP und die wenigen Abgeordneten der EVP. Gegen eine Standesinitiative natürlichen die Linken - SP und die Grünen. Die SP bekundete zwar eine gewisse Sympathie für ein Verbot. Mit der logischen Begründung, dass die totale Verschleierung ein Zeichen der Herabminderung der Frau sei. Die SP meint jedoch, dass es nicht die Aufgabe des Kantons Aargau sei, mit dem Thema beim Bund vorstellig zu werden. Frage mich, warum denn nicht, wenn sie in der Sache dafür ist!

Was bedeutet jetzt der Beschluss des kantonalen Parlaments?
Die Kommission Öffentliche Sicherheit hat die Aufgabe gefasst den Text für die Standesinitiative au zuarbeiten. Nachher wird der Grosse Rat nochmals darüber zu entscheiden haben, ob der Kt. Aargau die Standesinitiative beim Bund tatsächlich einreichen wird. In wie fern die aargauische Stimmbevölkerung hier "direkt" mitreden kann, weiss ich (noch) nicht. In der Kommission Öffentliche Sicheheit (Total 13 Mitglieder) sitzen drei Mitglieder von der linken Seite. Es kann also davon ausgegengen werden, dass der Text etwa so ausfallen wird wie vom Initianten gewünscht wird.

Für mich stellt sich zwar immer noch die Frage, wenn von einer Burka gesprochen wird, ob die Bevölkerung auch wirklich versteht, was eine Burka ist. Es besteht die Gefahr die Burka mit einem Niqab zu verwechseln.



Persönlich bin ich noch nie einer Frau begegnet, die eine Burka trägt, solche mit einer Niqab hingegen fast täglich.
Fakt ist, dass das Burka(Niqab)-Verbot uns noch Monate, ja sogar Jahrelang beschäftigen wird. Die Argumente der Gegner eines Verbots haben bis jetzt mich noch nicht überzeugen können. Ich verstehe auch die Haltung von Amnesty Intenational nicht. Die nichts von einer Menschenrechtsverletzung oder Unterdrückung der Frau wissen will. Für sie ist ein Burka-Verbot weder angemessen noch ein Schritt für mehr Frauenrechte. Äämmm wie bitte?!?
Vermisse zu diesem Thema auch die die Simmen der "Mehr Frauenrechts-Kämpferinnen" die vorallem bei den Linken angesiedelt sind.

2. Mai 2010

Sommerhit

Es war zwar heute ein total verregneter Sonntag. Und die Wetteraussichten für die nächsten Tagen verheissen auch nicht gerade viel Sonnenschein. Vom aktuellen Wetter her gesehen spricht nichts dafür sich an die schönen, alten, vergangenen Sommertage erinnern zu können. Vielleicht aber auch gerade darum ersehnt man sich danach. Jedenfalls habe ich heute im Radio einen uralten Sommerhit gehört. Und zwar einer, der mich an meine letzte "Zwangsferien" zusammen mit meinen Eltern erinnert.


27. April 2010

Ein Feuerwerk von Flugverkehr

... oder eben nicht.
Via
klaeuiblog bin ich auf dieses Video gestossen.

Airspace Rebooted from ItoWorld on Vimeo.



Eindrücklich wie man sieht wie der Flugverkehr über Europa wegen der Aschenwolke des Vulkans Eyjafjallajökull fast zu 100 Prozent zum Erliegen kam und nachher wieder sukzessive zu nahm.

25. April 2010

Züri West

Song der Woche 17

Das Bier ist mittlerweile alkoholfrei (gem. BLICK-Interview). Das Rauchen hat er aufgegeben. Doch seine rauchige Stimme bleibt - ist ja auch sein Markenzeichen.
Letzte Woche veröffentlichte Züri West ihr 13. Album, HomeRekords.
Hier der Song Güggu:



Woche 15: Cypress Hill - Rise up / Woche 16: Sido - Sie bleibt

22. April 2010

Weltweit erste CO2-neutrale Grossbaustelle in der Schweiz

Vor rund 40 Jahren wurde in meiner Wohngemeinde Spreitenbach, Kanton Aargau, das erste Einkaufzentrum der Schweiz gebaut. Gemeint ist das heutige Shoppi (früher hiess es noch Shopping Center) gefolgt von einem weiteren Einkaufzentrum, dem TIVOLI. Etwas später folgte die erste IKEA Europas (das alte IKEA-Gebäude, nicht das jetzige), ausserhalb Schwedens. Nun darf Spreitenbach wiederum in den Genuss zu kommen die Ersten zu sein. Diesmal sogar weltweit!
Vorgestern erfolgte der Spatenstich zu einem Gebäude, dass in seiner ganzen Projektphase schon ganz einzigartig ist. Angefangen von Initiant über dir Bauphase bis zum Endprodukt.



Quelle: Aargauer Zeitung

  • Was wird gebaut
Neben dem Einkaufzentrum TIVOLI entsteht bis in Jahr 2012 eine Umwelt-Arena. Was ist eine Umwelt Arena? Das erklärt der Initiant Walter Schmid hier gleich selber und ausführlich.
In der Umwelt-Arena können künftig die Kundinnen und Kunden das weite Spektrum der Umwelttechnik erlebbar machen. Sie werden alle Informationen, Fachberatung und die Produkte selbst finden. Und zwar die effizientesten Geräte und Techniken zur Senkung des Energieverbrauchs. Verkauft werden soll allerdings nichts sondern Ideen vermittelt Die Kunden sollen in der Arena zwischen umweltfreundlichsten Produkten vergleichen können. Mit einem Rating, an dem neutrale Organisationen beteiligt sind, werden diejenigen Produkte ausgewählt, die in der Arena präsentiert werden.
Doch die Umwelt-Arena soll noch mehr sein als eine Plattform für Produkte.
Das Gebäude wird 100 Meter lang, 60 Meter breit und 20 Meter hoch sein. Die Nutzfläche wird 10'000 Quadratmeter betragen, wovon 4000 für Dauerausstellungen geplant ist auf drei Etagen. Dazu kommen 5'000 Quadratmeter für Wechselausstellungen. Im weiteren gibt es:
- Eventarena für 1'000 Personen
- Kongressräume
- Gastronomieanteile
- in den Untergeschossen 500 Parkplätze

Die Initianten rechnen mit rund 600'000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt pro Jahr.

  • Spezielle an der Umwelt-Arena
Die Grundkonstruktion des Gebäudes wird in Beton ausgeführt. Die Dachhaut besteht aus einer Holz-Sandwichkonstruktion. Diese ist weitgehend mit Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen bedeckt und soll so viel Strom liefern, dass es sowohl für den Eigenbedarf der Umwelt-Arena reicht, als auch noch Strom in öffentliche Netz eingespeist werden kann.

  • Wie wird gebaut
Hier wird ganz interessant zu sein, den Bau zu verfolgen. Walter Schmid versprach, dass dies die weltweit erste CO 2-neutrale Baustelle sein wird.
Die Lastwagen fahren mit Pommes-Frites-Öl. Der Strom für die Baukrane wird mit einem darauf montierten Windrad produziert. Und auf den Baucontainern werden Solarzellen montiert.
Bin sehr gespannt darauf, ob und wie das funktionieren kann. Was ist bei Windstille und dann im Herbst/Winter wenn Spreitenbach tagelang bei Windstille unter einer Nebeldecke liegt und die Sonne sich nur wenige Stunden zeigt - wenn überhaupt.
Respekt verdient das ganze Vorhaben und wenn es eintreffen sollte und der Beweis erbracht ist, was man mit umweltfreundlichen Energie alles machen kann, dann ziehe ich meinen Hut.

  • Wer ist der Initiant - Walter Schmid
Walter Schmid ist Bau- und Generalunternehmer.
Ich mag mich noch erinnern. Habe irgendwann Mal im Fernsehen einen Bericht über diese Person geschaut und hatte grossen Respekt wie er seine Projekte erstellt und durchgezogen hat. Und das Wichtigste, es funktioniert.
W.Schmid beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Umwelttechnik. So entwickelte er den Kompogas-Prozess, der heute weltweit in Energiegewinnung aus Biomasse eingesetzt wird. 1998 baute er das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz mit Minergie-Zertifikat.

Der Prospekt mit mehr Infos findet man hier. Oder auf umweltarena.ch.

Ich drücke W. Schmid die Daumen, dass ein weiteres inovatives Projekt ihm gelingen wird.
Und unsere Gemeinde kann stolz darauf sein, dass auf ihren Boden so ein Projekt entsteht. Das Label
"Energie Stadt - Wir sind dabei", hat unsere Gemeinde ja schon. Jetzt hat es sie sich aber erst recht verdient, nicht wahr...

21. April 2010

Hier darf weiter geraucht werden.







Quelle: AZ

Ab dem 1. Mai tritt das Bundesgesetz zum Schutz von Passivrauchen auch im Kanton Aargau in Kraft. Restaurations- und Hotelbetriebe sind als öffentliche zugängliche Räume Gegenstand des Rauchverbots. Doch wie immer. Keine Regel ohne Ausnahme.
Im Artikel 3 steht, dass Restaurantionsbetribe auf Gesuch hin als Raucherlokale bewilligt werden können. Vorausgesetzt, sie sind kleiner als 80 Quadratmeter. Zudem gut belüftet, klar gekennzeichnet und vom Personal arbeitsvertraglich anerkannt. Hier handhabt der Kanton Aargaue also die wenig strengere Variante des vorgeschriebenen Bundesgesetz und setzt nicht wie etliche andere Kantone noch strenger Auflagen hinzu. Und das ist gut so!
Doch, wie weiss ich jetzt - egal ob ich Raucher oder Nichtraucher bin - in welchem Lokal ich rauchen darf, bzw nicht geraucht wird?
Hier hilft die Aargauer Zeitung (AZ) Teil der Mittelland Zeitung. Sie publiziert auf ihrer Homepage eine Liste mit Raucherbeizen, also Lokale wo noch weiterhin geraucht werden darf. Täglich wird sie aktualisiert und mittels Stecknadel auf Googlemaps gekennzeichnet. Die Wirte können sich selber mittels Eintrag ihres Restaurantionsbetrien darin erfassen lassen.
Gute Idee, finde ich. Irgendwie stimmt es mich aber nachdenklich und frage mich, warum das der Kanton (Departement Gesundheit und Soziales) nicht hinkriegt. Oder irgendein Brancheverband wie Gastro Suisse oder Gastroaargau.
Anfangs dieser Woche wurden bereits 75 Gesuche zur Raucherbeiz bewilligt. Und täglich sollen es mehr werden.
Der Raucher und Nichtraucher kann der AZ also dankbar sein, dass sie so ein Dienst aufschaltet und so einen Überblick verschafft.

18. April 2010

Sie bleibt

...Nein nicht die Aschenwolke. Vorläufig zwar schon, doch auch sie wird einmal verblasen sein.
Gemeint ist der Song zur Woche 16: Sido > "Sie bleibt".

Und so langsam fängt es an zu Nerven. Ein Song der einen zum Schmunzeln bringen muss! Alle Lösungsideen bleiben nur Fantasie, es ist auch nicht so einfach seine Freundin "Nachts alleine im Wald auszusetzen’ oder schon mal pro forma, ein Loch im Garten auszuheben falls ihr beim Reden die Luft ausgeht." Nichts scheint zu Funktionieren und alles endet in …

Das soll an dieser Stelle, wie bei jeder guten Geschichte noch nicht vorweggenommen werden. Der Song ist humorvoll und auf ganz eigene Art und Weise charmant. Was man bei ‚Sie Bleibt’ allerdings auf keinen Fall vergessen sollte: "Ist doch alles nur Spass!"


Der Song zur Woche 15 gibt es in der Sidebar. (einfach draufklicken)

16. April 2010

Mord wegen Internet und Facebook

Neulich hat in Wien eine 14 Jährige ihre Mutter mit mehreren Messerstichen getötet. Das Motiv soll das soziale Netzwerk Facebook und Internetsucht gewesen sein. Die Mutter erlegte ihrer Tochter ein Internetverbot auf. Was leider einen tragischen Ausgang nahm.
Wenn ich diesem Junge zuschaue, würde ein Killergameverbot sicherlich gut tun und der Computer sollte für immer entsorgt werden. Aber Vorsicht ist für die Eltern angesagt, wenn sie noch weiter leben wollen.


13. April 2010

Bundesratswahlen 2011

In eineinhalb Jahren finden die nächsten kompletten Bundesratswahlen statt. Vielleicht gibt es ja – ja ich hoffe sogar (Merz und Calmy-Rey) bereits vorher eine neue Vakanz neu zu besetzten. Doch so sicher wie das Amen in der Kirche finden die politischen Geplänkel bereits jetzt – wenn nicht schon früher – in den Wandelhallen des Bundeshauses und natürlich in den Medien statt. So wie heute in einem Artikel der AargauerZeitung (Mittelland Zeitung)
Der Journalist will in drei Szenarien (dazu später)aufzeigen, wie es verhindert werden kann, dass die BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf abgewählt wird. Im Artikel meint der Journalist:
„Das Parlament aber den Bundesrat nach Parteienproporz wählt und die Aussicht für eine Wiederwahl von Widmer-Schlumpf schlecht stehe“
Ja sicher stehen die Chancen auf eine Wiederwahl gerechterweise schlecht, doch hat das Parlament sich in den letzten Jahren an die Stärke der Parteien und somit an Willen der Bevölkerung gehalten? Die Antwort lautet Nein.
Zu Beginn verweist der Artikel darauf, dass 74 Prozent der Bevölkerung Widmer-Schlumpf auch nach 2011 im Bundesrat weiterhin haben will. Die Umfrage hat das welsche Wochenmagazin L’ilustré – eine Art französische Ausgabe der Schweizer Illustrierten – Ende März 2010 durchgeführt!
Zudem wird vermerkt, dass bei den linken Wählern die Zustimmung sogar bei 85 Prozent liege. So so, eine welsche Illustrierte wiederspiegelt die Bevölkerung.
Nun aber zu den drei Szenarien die den Bundesratssitz von Widmer-Schlumpf retten kann.

Szenario 1
Fusion CVP-BDP. Eine solche Allianz brächte der angeschlagenen CVP Wähleranteile und den verloren gegangenen zweiten Bundesratssitz zurück.

Szenario 2
Schon wieder eine vorgeschlagene Fusion. Nämlich zwischen der FDP und der BDP. Die FDP – mit höchster Wahrscheinlichkeit zu den Verlierer zu zählen in den nächsten Wahlen (2011) – könnte so ihren wackligen zweiten Sitz im Bundesrat retten. Das dürfte vorher schon schwieriger als auch schon werden, falls BR Merz vorzeitig zurücktritt.

Szenario 3
Alle gegen die SVP! Und dieses Szenario dürfte leider vielen am besten passen. Auch dem Verfasser des Artikels. So schreibt er:
„Es ist unbestritten, dass die SVP aufgrund ihres Wähleranteils nicht nur einen wie heute, sondern zwei Bundesratssitze zustehen“ Hätten sie genauergenommen nicht sogar drei zu Gute. Weiter im Text: „Wenn die SVP allerdings zu forsch vorgeht oder nicht wählbare Kandidaten präsentiert, könnte sie die die anderen Parteien gegen sich aufbringen".

Geht das schon wieder los mit der Aufforderung an die SVP, dass sie gefälligst wählbare Kandidaten aufzustellen habe. Sonst wird der oder die Kandidat/in nicht gewählt und wir (alle ausser SVP) „produzieren“ eine neue oder wiedergewählte Widmer-Schlumpf.
Es darf angenommen werden, dass die SVP auch in den National- und Ständerartswahlen 2011 (
für deutsche Leser die Parlamentswahlen) Stimmenanteil zulegen wird oder zumindest auf gleich hohem Niveau bleiben wird. Zu den Verlierern dürfte – aus dem jetzigem Zeitpunkt her gesehen – die SP, FDP gehören und wahrscheinlich auch die CVP.

Und so frage ich mich, ob das Parlament dann endlich auf die Stimme des Volkes hören wird oder will. Ob die SP und die CVP den Mut aufbringt, ihre Kandidatin (Widmer-Schlumpf) vier Jahre nach erfüllter Mission – Abwahl von Blocher – ebenfalls abzuwählen darf bezweifelt werden.

Zeitung lesen wird wieder In

Meine Zwillingtöchter haben im Alter von 10 Monaten das Zeitung "lesen" entdeckt. Bei einer kurzen Unaufmerksamkeit robbt die eine quer durchs ganze Wohnzimmer in die Küche und macht sich dann an den Altpapierbehälter. Seite für Seite der gesammelten Zeitungen wird herausgerissen. Kurz bewundert, weggeworfen und dann ran an das Werk mit der nächsten Zeitung.
Das gemeinsame lesen scheint ihnen noch nicht gewillt zu sein. Kaum ist die eine fertig und kehrt - meistens unfreiwillig - zurück, macht sich sogleich die Andere auf den Weg in Richtung Küche.
Das angerichtete Chaos sieht dann (täglich) so aus: