31. Juli 2009

1. August

Sorry liebe Haustierbesitzer, aber ich konnte es heute nicht unterlassen für CHF 170 Feuerwerk für den Nationalfeiertag zu kaufen. Irgendwie bin ich mit Raketen, Frauenfürze, Luftheuler, Thunders etc. aufgewachsen. Zumindest während zwei bis drei Wochen im Jahr. Denn in meiner Zeit als ich noch Schüler war, hatte meine Mutter einen Stand mit Feuerwerksartikel vor einem grossen Einkaufscenter geführt. Damit sie die Kundschaft kompetent beraten konnte, durfte ich und meine Geschwister jeweils diverse Feuerwerksartikel testen.
Tja, und heute Nachmittag haben ich halt gemerkt, dass meine Kindheit mich nicht ganz verlassen hat. Anzünden tue ich das ganze aber nicht mehr selbst, dass überlasse ich gerne meinen Neffen.

28. Juli 2009

Frauen und die Klokommunikation

Was treiben Frauen so auf Toiletten wenn sie nebst dem "Hauptgeschäft" noch eine Nebenbeschäftigung benötigen. Tun sie das gleiche wie Männer? Ob sie auch Zeitungen, Comics oder sonstige Magazine lesen, weiss ich nicht. Wenn man es aber mit den Graffitis an den Wänden und Türen vergleicht, dann lautet die Antwort, Ja.
Die Klo-Graffitis - im speziellen auf Frauentoiletten - war Forschungsgegenstand einer deutschen Studentin. Für ihre Arbeit inspezierte sie die die Frauentoiletten der Uni Bonn. Im Interview erklärt sie, was an der Klokommunikation so besonders dran ist und was für ein Gefühl es ist, selbst was an die Türen zu kritzeln.
Hier eine Auswahl ihrer Aussagen:
  • Ich habe wie jeder Student die Toiletten regelmäßig benutzt und war schon immer fasziniert von dieser öffentlichen Kommunikationssituation.
  • Nein, es ist nicht banal, und es gibt keine vergleichbare Art der Kommunikation. Natürlich stehen dort oft vulgäre Dinge. Außerdem sind öffentliche Klos meist dreckig und unangenehm. Und trotzdem findet dort diese eigentümliche Kommunikation statt.
  • Rassismus und Hakenkreuze (auf Männertoiletten) findet man wenig. Frauen reden eher über frauenspezifische Dinge, zum Beispiel über Beziehungsprobleme. Oder auch: 'Mein Freund ist der Tollste!' und dann folgt 'Nein, meiner!'
  • Ein Dialog fing an mit "Mein Freund schlägt mich, was soll ich tun?" Die Resonanz reichte von "Schlag zurück" bis "Provozier ihn halt nicht". Und es standen dort vermeintliche Kontakt- und Sexanzeigen mit Handynummer, vermutlich um Männer zu verleumden.
Wer von euch hat nicht schon aus Langweile beim Sch... schon irgendwas auf die Türe oder die Wand gekritzelt. Zumindest lesen das Gekritzel tut doch jeder, oder? Okay, auf unseren Männertoiletten sind es meistens vulgäre Sprüche, Aber hin und da findet man auch einen lustigen Witz. Ich mag mich nicht erinnern, dass ich selber mal was an die Wände oder Türen geschrieben oder gezeichnet haben soll. Bin ich nicht ein ganz Anständiger :-)

25. Juli 2009

Satellitenbild der Woche

Imme wieder faszinierend zu betrachten ist die Serie "Satellitenbild der Woche" auf SPIEGEL ONLINE.
Diese Woche gibt es drei Bilder der längsten Sonnenfinsternis im 21. Jahrhundert, die vergangenen Mittwoch Millionen Asiaten beobachten konnten. Vorausgesetzt der Himmel war wolkenlos. Auch die NASA hat mit ihren Sateliten das Ereignis vom Orbit her betrachtet und faszinierende Fotos geschossen.

Quelle: NASA
Taiwan um 8 Uhr 30 morgens: Auf diesem "Mtsat"-Bild beginnt die Sonnenfinsternis über Asien gerade
Schwarzer Himmel: Auf der zweiten Aufnahme, eine Stunde später entstanden, ist der Schatten der totalen Sonnenfinsternis sehr gut erkennbar. Die Bilder entstanden aus Kombinationen von aktuellen Beobachtungsdaten des Satelliten mit existierenden Aufnahmen der Erde.

24. Juli 2009

Reiner Zufall

Es ist Sommer, zumindest wenn man auf den Kalender schaut.
In den Medien herrscht Sommerflaute, wenn da die Schweinegrippe nicht wäre. Und ab heute wird diskutiert ob die beiden frischgeborenen Zwillinge des Ehepaars Ferderes nun den passenden Namen haben. An dieser Stelle - Herzliche Gratulation Roger und Mirka zu euren beiden Töchter Charlene und Myla!
Wenn beim surfen durch das Web mal Langweile herrschen sollte, dann überlasse ich es gerne dem Zufall auf welche Website er mich bringt. Hin und da ganz interessant.

15. Juli 2009

Erbarmen für Piero Esteriore

Der BLICK und Piero Esteriore scheinen wieder Freunde geworden zu sein. Vergessen ist die Amokfahrt von Piero mit dem Mercedes in das BLICK-Gebäude.
Sonst kann mich mir den Hilferuf von Piero ("es läuft eine Verschwörung gegen mich!") auf BLICK Online nicht erklären.
Und liebe Radiostationen, bitte bitte bleibt stur in eurer Haltung und spielt diesen Grotten schlechten Song von der Nullnummer (Eurovisionscontest) nicht ein einziges Mal über den Sender.
Das Drehbuch zum Video, dass auf Mallorca gedreht wurde, könnt ihr im Blog von klatschheftli nachlesen.

11. Juli 2009

Satellitenbild der Woche

Immer wieder faszinierend zu betrachten ist die Serie "Satellitenbild der Woche" auf SPIEGEL ONLINE. So auch in dieser Woche. Gezeigt wird "die glühende Insel" Matua. Auf Matua liegt der Vulkan Starytschew, Matua zählt zu den Kurilen-Inseln.
Am 12. Juni explodierte der Vulkan. Astronauten der internationale Raumfähre sind spektakuläre Bilder gelungen.

Quelle: NASA

Vor 40 Jahren

...betrat Neil Armstorng als erster Mensch den Mond. Kurz nach dieser Landung landete auch in der Schweiz eine Rakete, eine in Glace-Form.


Und sie zählt heute noch zu meinem absoluten Lieblingsglace. Mag mich noch gut erinnern, wie ich früher in der Badi leere Flaschen sammelte und für das erhaltene Pfand eine Rakete kaufen konnte. 4 bis 6 Flaschen musste ich sammeln um sich eine Original-Rakete von Frisco am Kiosk zu kaufen zu können. Damals kostete das Lieblingsglace etwa 50 Rappen.
Am besten war immer der erste Schleck - manchmal auch Biss - in die schokoladenüberzogene Spitze. Genüsslich liess man die süsssaure Glace-Schoggi-Mischung auf der Zunge vergehen. Dann kam der (eher langweilige) weisse Mittelteil. Vorsicht war geboten, damit die Lippen nicht an dem gefrorenen Eis kleben blieben. Das Wasser sog man aus dem Lutscher und endlich ist man am untersten und zugleich grösstem Teil der Rakete angekommen. Der orange Teil war der klebrigste, des öfteren auch schon halb am zerlaufen bevor man bei ihm ankam.
Die 49 Kilokalorien waren und sind es immer noch wert..

Die Riesensensation der Mondlandung und der ersten Betretung des Mondes (20.Juli 1969) war Anlass genug, der in Rorschach SG beheimateten Firma Frisco, zwecks diesem Ereignis eine Raketen-Glace zu produzieren. Welcher Mitarbeiter eine Glace in der Raketen zu kreieren, lässt sich heute gemäss Auskunft des Entwicklungsleiters von Nestlé, leider nicht mehr zurückverfolgen.
Bei Frisco in Rorschach werden heute 8 Millionen Raketen für den Schweizer Markt produziert. Viele Nachahmerprodukte gibt oder gab es. Mir kommt da die Apollo in den Sinn. Doch an das Original kommt keines heran.

Jetzt Laptop herunterfahren, der Gang zum nächsten Kiosk und dann... Bei heisseren Temperaturen würde sie zwar besser schmecken. Der Sommer kehrt ja aber bald wieder zurück.

7. Juli 2009

Entgleist wegen Tornado

Tam Tam....Tam Tam...
...dann immer wieder das Signalhorn.

Ab 1:12 beginnt der Crash und es steht im Duell Tornado gegen Zug 1:0
Quelle 20 min

3. Juli 2009

Vorfreude

Vorfreude zählt nebst der Schadenfreude zur schönsten Freude sagt der Volkesmund. Die Vorfreude kann sich aber schnell auf Enttäuschung kippen.
Meine Frau und ich hoffen ganz fest, dass es bei uns so nicht sein wird.
Denn, wenn alle Ärzte ihr Segen geben, dürfen wir unsere Töchter Nina & Olivia Morgennachmittag von der Neonatologie endlich (3Wochen nach Geburt) mit nach Hause nehmen und ihnen ihr Zuhause mit dem frisch eingerichteten Zimmer zeigen.

1. Juli 2009

Serviceabbau bei Swisscom


Bisher bestand im Internet bei Bestellungen oder sonstige bezogenen Dienstleitungen bei verschiedenen Anbietern die Möglichkeit nebst Kreditkarten mittels ClickandBuy zu bezahlen.
Bei dieser gewählten Zahlunsmethode wurde der Betrag der monatlichen Festnetzrechnung von Swisscom belastet. Zugegeben, diesen Dienst habe ich selten bis gar nie genutzt, da ich eine Kreditkarte habe. In Zukunft - ab 1. August 2009 - kann ich ihn auch nicht mehr. Zumindest mittels Belastung per Fetnetzrechnung.

Mit Bekanntgabe (per E-Mail) von heute, gibt die Swisscom bekannt, dass die Festnetzrechnung ab dem 31. Juli 2009 nicht mehr als Zahlungsmethode für die Clickandbuy-Einkäufe zur Verfügung steht. Die Dienstleistung ClickandBuy mit alternativen Zahlungsmethoden wird jedoch durch ClickandBuy International Ltd. weitergeführt.
ClickandBuy fand ich gut, da vorallem die Möglichkeit für Leute bestand, die keine Kreditkarten besitzen oder es die sichere Variante hielten. Die Swisscom kündigt zwar an, dass es weiterhin möglich ist mit ClickandBuy zu bezahlen. Doch wo wird der Betrag belastet?
Geanu! Man muss im Besitz einer Kreditkarte sein.

Mein Fazit:
Die Swisscom hat in der Vergangenheit auch immer wieder Stellen abgebaut.
Weniger Personal gleich weniger Dienstleistungen.

Als Zückerchen will die Swisscom den bisherigen ClickandBuy-Kunden als Dank den Internet Security gratis für 5 Monaten anbieten. Natürlich nur, wenn man sich registriert.
Wer schon eine Kreditkarte hat, braucht kein ClickandBuy mehr.