30. Oktober 2008

MTV, Back To The Roots

Was waren das für Zeiten, als MTV fast pausenlos Musikvideos auf dem Sender abspielte. Heute, ist meiner Ansicht nach MTV zu einem billigen 0815-Sender geworden. Selbst Justin Timberlake hat bei der letzten MTV Musicaward-Veleihung den Sender aufgefordert, wieder mehr Musik zu bringen.
Die Bosse des Senders scheinen seine Aufforderung erhört zu haben. Zumindest was das Internet anbelangt besinnt sich MTV auf seine Wurzeln zurück.
Auf MTVMusic.com stehen tausende Videos zum anschauen bereit. Völlig kostenlos und (vorläufig) auch werbefrei.

Neue Verpackung bei McDonald's

Die Kunden bei McDonald's sollen künftig besser informiert werden, wenn Sie ihren Burger verschlingen. Anstatt zu achten, dass nicht die Ketchupsauce des Burgers auf die Kleidung tropft sollen die Kunden mittels neuer Verpackung erfahren, wie die Qualität des Burgers zu Stande kommt.



Und so sieht die neue Verpackung aus.




Bild Tagesanzeiger.ch


Ab November 2008 wird McDonald's ein neues globales Packaging-Konzept auf den Markt bringen. Die neuen Verpackungen werden zuerst in Grossbritanien, Irland und in den USA auf den Markt kommen. Im 2010 soll dann die weltweite Einführung sein. Das heisst, in mehr als 31000 Restaurants in über 100 Länder.



Pressemitteilung von McDonald's



Mehr Info zum neuem Packungskonzept gibt's hier

29. Oktober 2008

The Last Vampire

Draussen ist es kalt geworden. Die Temperaturen nahe am Gefrierpunkt. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel.
Das alles sind eigentlich Anhaltspunkte dafür, dass Stechmücken am sterben sind oder sie sich sonst irgendwo verkriechen. So ein Blutsauger hat sich für die Überwinterung mein Schlafzimmer ausgesucht. Vergangene Nacht hatte es die Mücken noch geschafft mich beim einschlafen mit ihrem summen noch zu nerven. Ihren Durst nach frischem Blut allerdings nicht.
Heute Abend, nach einem Schlag mit einer Zeitung und einem roten Fleck auf dem Kleiderschrank hat die Mücke ihren ewigen Schlaf begonnen. Hoffentlich hat die Mücke keine Nachahnen gefunden.

28. Oktober 2008

Muslime planen Online-Welt

Kopftücher sollen (müssen) die Muslime nicht nur in der realen Welt tragen. Sondern auch in der virtuellen Umgebung des Internets. Dort können sie auch virtuelle Gebetsräume aussuchen. Es braucht also keine Minaretts in der Schweiz.


Bild Tagesanzeiger.ch

Das Online-Netzwerk Muxlim plant eine virtuelle Welt, die auf die Bedürfnisse muslimischer Gläubiger zugeschnitten ist. Ähnlich wie in Second Life können Nutzer mit ihrer selbsterstellten Figur - ob Kopftuch Pflicht ist, entzieht sich meiner Kenntnis - sich in virtuellen Räumen bewegen und mit anderen Kontakt aufnehmen. Auch können Gebetsräume aufgesucht werden.
Diese muslimische, virtuelle Welt soll in vier bis sechs Wochen online gehen.
Existieren tut das britische-finnische Netzwerk Muxlim bereits seit 2006. Videos, Bilder können hochgeladen werden. Musik kann gedownloadet werden. Wahrscheinlich auch Gebetsrufe eines Muezzins.
Muxlim ist laut BBC eines der am schnellsten wachsenden Online-Netzwerke.

Es wird also an der Zeit, dass der Vatikan reagiert und was ähnliches auf die Beine stellt. Denn diese Idee finde ich eigentlich recht gut. Doch der wer glaubt, soll sich nicht schämen dafür und den Glauben nur im Internet ausleben. Viel eher sehe ich vielleicht eine neue Art von Religionskrieg auf uns zukommen. Was ist wenn auf Muxlim sich auch Nichtgläubige tummeln und die Muslime beleidigt. Schürt das neue Hassgefühle von Islamextremisten?
Mal abwarten...

27. Oktober 2008

Blocher hat auf die Fresse gekriegt


Bild: TeleZüri


Am Medienball im Dolder Grand Hotel in Zürich hat Alt-Bundesrat Blocher von einem anderem Tänzer aus Versehen wie es hiess, einen heftigen Schlag abbekommen. Und zwar so heftig, dass seine Lippe platzte. Trotz blutiger Lippe tanzte er mit seiner Frau Sylvia fröhlich weiter, verliess dann aber den Medienball noch vor Mitternacht.
Täterschaft bisher unbekannt. Ob es ein Journalist der "linken" Presse war?

23. Oktober 2008

Bloggende Pflanze


"Ein sonniger Tag"
"Ich habe ein Sonnenbad genommen"

Das sind nicht Zitate die von einem Menschen in einem Blog notiert werden. Nein, diese stammen von einer Pflanze in Japan.
Im Land der Videospiele und Roboter - gemeint ist Japan - ist für einmal eine Pflanze der grosse Star der Cyberworld. Seit kurzem bloggt dort in einem Café eine Zimmerpflanze.
Wie dieses Experiment zu Stande kam, kann man in diesem Artikel vom Tages Anzeiger nachlesen.

22. Oktober 2008

Happy Birthday Kopierer


Happy Birthday Kopierer
Alles Gute zu deinem 70. Geburtstag.
Du hast uns das Leben einfacher gemacht. Wir brauchen kein Durschlagpapier mehr.
Bei deiner Geburtsstunde wollte dich der Riese IBM nicht in den Handel bringen. Doch dann kam der kleine XEROX und machte aus dir ein Gerät auf das die Büros nicht mehr verzichten können.

Hier geht es zum Lebenslauf:
70 Jahre Fotokopie / Durchbruch ohne Durschlag

Bad News von GoodNews

Was habe ich mich heute vor sechs Tagen geärgert, dass ich kein Ticket für das ACDC-Konzer kaufen konnte.
Blogeintrag hier.

Doch ich sehe schon kommen, der nächste grosse Ärger über den grössten Schweizer Konzertveranstalter Goodnews steht mir am kommenden Freitag bevor.
Um 8Uhr morgens startet der offizielle Vorverkauf für das Metallica Konzert vom
16. Juli 2009 im Zürcher Hallenstadion.
Als Membermitgliedschaft bei GoodNews hätte man eigentlich Vorverkaufsrecht. Doch der von GoodNews angebotene Priority-Service und exklusivem Membervorverkaufsrecht startet wie bereits bei ACD zur selben Zeit!

Auf der Website von GoodNews unter Membermitgliedschaft steht folgender Eintrag:
Als Member können Sie bei jedem Konzert die Tickets jeweils vor dem offiziellen Vorverkaufsstart bequem per Internet oder SMS bestellen. Der exakte Zeitpunkt des Member-Vorverkaufs wird Ihnen im Newsletter oder per SMS mitgeteilt.

Bei jedem?????
Nein! Das ist nicht der Fall! Per E-Mail habe ich Goodnews auf diesen Misstand oder "Second-Service" hingewiesen. Bisher ohne Antwort.
Doch meine Membermitgliedschaft, die übrigens CHF 49.00 pro Jahr kostet, werde ich mit Bestimmtheit nicht mehr verlängern und hoffe, dies werden noch viele enttäuschte Member auch tun.

20. Oktober 2008

Islamisierung im "Tatort"

Im deutschen Kult-Krimi Tatort wird bald der erste türkischstämmige Kommissar Mehmet Kurtulus seinen Einstand geben.
Im SPIEGEL-ONLINE Interview spricht er über das Wagnis.

Zum Teufel mit dem Staat?

In den Neunzigerjahren und sogar noch Anfang der letzten Wochen haben die neoliberalen Vordenker den Staat verteufelt.
Hier einige Aussagen von CEO’s, Managern etc., die sie heute nach dem unser Staat mit 68 Milliarden Steuerfranken die UBS gerettet hat, nicht mehr tätigen würden. Eher erinnern sie sich nicht daran, dass je einmal gesagt zu haben.

Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident Nestlé: «Politiker haben keine Glaubwürdigkeit mehr. Abhilfe kann nur der Wettbewerb schaffen, doch der wird durch den wettbewerbsfeindlichen Ton in der Wirtschaft behindert.»
13. Juni 2005, vor der Handelskammer Deutschland - Schweiz

Marcel Ospel, Ex-Verwaltungsratspräsident UBS: «Wenn jeder zweite Franken zum Staat fliesst, ist das Unsinn. Die Wirtschaft muss dem Staat helfen, sich zu benehmen.» 2001, «Blick»

Christoph Blocher, alt Bundesrat: «Das Problem der Wirtschaft ist nicht ihre Vernachlässigung durch den Staat. Sondern zu viel Staat.»
26. März 2007, Referat an der Uni Basel

Gerold Bührer, Präsident Economiesuisse: «Mehr Regulierungen sind falsch. Die Krisenresistenz unserer Banken ist einmal mehr eindrücklich.»
16. Oktober 2008
(am Tag der Staatsrettung der UBS!), «Weltwoche»


Heinz Hauser, Wirtschaftsprofessor HSG: «Die Kantonalbanken, Telecom, Post und SBB müssen vollständig privatisiert werden.»
1995, Weissbuch «Mut zum Aufbruch»

Lukas Mühlemann, Ex-Chef Credit Suisse: «Weniger Regulierung und mehr Wettbewerb – überall.»
31. Oktober 1996, «Facts»

Thomas Held, Direktor Avenir Suisse: «Die Marktwirtschaft ist keine Religion, die von uns ‹gute Taten› verlangt. Sie funktioniert, wenn jeder seine Eigeninteressen rechtmässig verfolgt.»
18. Mai 2008, «Sonntags-Zeitung»

Ruedi Noser, FDP-Vizepräsident: «Eine kleine Grossbank muss im Verhältnis zu ihrer Grösse zu grosse Risiken eingehen, um mit den wirklich Grossen mithalten zu können. (Das führt) zum Schluss, dass man die ZKB privatisieren muss.»
18. Mai 2007, «NZZ»

Martin Ebner, BZ-Bank: «Es gibt kein besseres System als die Marktwirtschaft.»
2. Oktober 1998, «Tages-Anzeiger»

Roger Köppel, «Weltwoche»-Verleger: «Gerade die Marktwirtschaft fördert und fordert Traditionen der Fairness, der Verlässlichkeit und der Sensibilität gegenüber menschlichen Bedürfnissen, die in der Politik erfahrungsgemäss vernachlässigt werden.»
22. April 2004, «Weltwoche»

Gerhard Schwarz, stellvertretender Chefredaktor der «NZZ»: «Für die Marktwirtschaft stellt Gier insofern kein Problem dar, als sie sich in dieser sogar als Antrieb von Leistung und Innovation erweisen kann.»
30. Dezember 2006, «Neue Zürcher Zeitung»

17. Oktober 2008

Antiviren vs. Influenza



Auf zum Kampf ihr Antiviren und besiegt den Grippevirus im meinem Körper möglichst schnell. Zur Unterstützung reiche ich euch Neo-citran und Pretuval C. Was braucht ihr noch?

16. Oktober 2008

Highway To Hell

Heute Morgen zuerst der Frust, dass ich als Membermitglied von Good News kein AC/DC-Ticket kaufen konnte. Um 8Uhr war Start des Vorverkaufs. Zwei Minuten später, dann schon die Meldung ACDC-Konzert ausverkauft! Überhaupt hat es 10 Minuten gedauert, bis die Verbindung zum Server von Good News zu Stande kam.
Frage mich,für was ich den angebotenen "Priority Service" von Good News, immerhin 60 Franken pro Jahr, überhaupt noch zahlen soll. Für das nächste Jahr werde ich es nicht mehr tun und gebe den Austritt als Member.
Zur Hölle mit Good News.

Zum Frust kommt hinzu, dass mich eine Grippe heute noch flach legte.

15. Oktober 2008

Forum - Dein Freund und Helfer

Manchmal - eigentlich immer mehr - habe ich das Gefühl bei unseren Gesellschaft schaut nur noch jeder auf sich. Vorallem in der Geschäftswelt bekommt man dies des öfteren zu spüren. Aufeinander Rücksicht nehmen, Zusammenarbeit, Respekt gegenüber dem Anderem oder einander zu helfen scheint nicht mehr zu unseren Tugend gehören. Na ja, vielleicht übertreibe ich ein wenig und es steht um uns gar nicht so schlimm.
Dass dem nicht so ist, habe ich gestern miterlebt. Ich hatte ein Problem auf meinem Laptop, WORD-Dok. konnte ich nur noch über Umwege öffnen. Wie und wo finde ich Hilfe, um das Problem zu lösen. Internet, dein Freund und Helfer ist die Lösung. Beispielweise das Forum vom PCtipp. Nachdem ich im Forum einen Eintrag getätigt habe, bekam ich wenigen Minuten später von einem anderem Forumteilnehmer bereits Hilfe. Und erst noch mit dem richtigen Lösungsweg.

Ich bin der Meinung, dass man bei Problemfällen in der "Cyber-World" meistens und rasch Hilfe kriegt. Sei es in irgendeinem Forum, Communitys oder auch in Blogs.
Den Internetbenützer, diesich die Zeit nehmen einem zu helfen, soll an dieser Stelle ein grosses Dankeschön ausgesprochen werden.
Wäre schön, wenn das in der realen Welt auch wieder vermehrt passieren würde.

14. Oktober 2008

TOP 10 der TV-Skandale

Am letzten Wochenende sorgte Marcel Reich-Ranicki im deutschen Fernsehen für einen Eklat, als er den Fernsehpreis ablehnte.
Es gab in früheren Zeiten jedoch eine Menge von weiteren TV-Skandale, die für Aufregung sorgten.
Einen Rückblick auf unvergessliche Ausrutschern und Peinlichkeiten hat der Tages Anzeiger auf seinem Onlineportal mit Text und Bild zusammengestellt.

Hier geht es zu den TOP10 der TV-Skandale.

13. Oktober 2008

Kein Herz für Romantiker



Fährt man in der Stadt Zürich von der Badenerstrasse auf den Stauffacherquai Richtung Stadteinwärts und man genau auf die Verkehrsampel geachtet hat, so konnten die Verkehrsteilnehmer heute an einem Montagmorgen schmunzeln.
Wenn die Verkehrsampel die kurze Gelbphase zeigt, leuchtete einem ein gelbes Herz entgegen anstatt eines gelben Kreises.
Die Herzschablonen wurden in der Stadt Zürich schon zum zweiten Mal an Ampeln befestigt.
Die Behörden der Stadt Zürich hat für diesen Lausbubenstreich aber überhaupt kein Verständniss und sendete ihre Mitarbeiter sofort aus, um die ungeliebten Herzschablonen zu entfernen. Ja sie drohen sogar, falls sie einer dieser Ampelromantiker erwischen, er oder sie nicht ungeschoren davonkommen würden. Um welches Strafmass es sich dann handeln würden, sei schwierig abzuschätzen, doch nur ein Lausbubenstreich sei es definitiv nicht.

Mir ist schon klar,dass eine Verkehrsampel sicherheitsrelevant ist. Auch finde ich es absolut doof, wenn man die Verkehrsampeln mit Kleber eines Fussballvereins überdeckt.
Doch wenn ich mich nicht irre, gibt es auch Verkehrampeln, bei denen das gelbe Licht in Form eines Dreiecks aufleuchtet. Die Fläche eines Dreiecks und diejenige von einem Herz dürfte etwa gleich gross sein. Darum zählt für mich der Einwand mit der Sicherheit nicht.

12. Oktober 2008

Island auf ebay zu kaufen


Mit zwei Franken Startangebot startete ein Scherzbold auf der Auktionplattform von ebay den Verkauf von Island.

Unter Artikelbeschreibung stand:

Einzigartige Gelegenheit, ein nordeuropäisches Land zu kaufen: Gelegen auf dem mittelatlantischen Rücken im Nordatlantik, bietet Island dem Gewinner eine bewohnbare Umgebung, isländische Pferde und eine zugegebenermassen etwas unzureichende Finanzlage.» Der Höchstbietende muss die Insel abholen.

Beim Stand von 19Mio stoppte ebay die Auktion.

Weniger lustig die reale Situation auf Island. Wegen der aktuellen Finanzkrise steht der Staat im Nordatlantik vor dem Bankrott.


10. Oktober 2008

Sexiest Woman in Switzerland

Internationale Hochglanzmagazine küren reglmässig die "Sexiest Woman"
BLICK Online hat sich der Sache angenommen und startet eine Umfrage, wer denn unsere "Sexiest Woman" der Schweiz ist.

Hier gehst zur Abstimmung.

Momentan in Führung liegt Michelle Hunziker.

9. Oktober 2008

Sendepause für TV-Testbilder




In früheren Zeiten flimmerten sie ganze Nachmittage und oft schon nach Mitternacht über den Bildschirm. Heute kommen die TV-Testbilder nur noch zum Einsatz, wenn die Übertragung unterbrochen ist.
Der Österreicher Herbert Kalser fand Gefallen an den abstrakten Muster und hat inzwischen über 20'000 Testbilder gesammelt.

Der Link zu seiner Seite gibt es hier.

Ein Artikel (im SPIEGEL ONLINE) über den eifrigen Sammler und ein Interview mit ihm gibt es hier nachzulesen

TOP 10 der dümmsten Doping-Ausreden

Rang 10: Der rumänische Fussballstar erklärte seinen Kokainkonsum folgendermassen: «Ich wollte meine sexuelle Leistung verbessern!»

Rang 9: Justin Gatlin. Der Sprinter wurde 2001 erneut positiv getestet. Seine Entschuldigung für den erhöhten Testosteronwert: Der Masseur habe ihm die Beine mit einer testosteronhaltigen Salbe «positiv massiert». Der Beschuldigte wies die Vorwürfe zurück und Gatlin wurde gesperrt.

Rang 8: Christian Henn (l.). Beim ihm war ein Hausmittel der Schwiegermutter schuld für den erhöhten Testosteronwert. Sie empfahl im einen Kräutertee, welcher seine Zeugungskraft hätte stärken sollen.

Rang 7: Lance Armstrong. 1999 wurden in seinem Blut Kortikoide nachgewiesen. Der US-Amerikaner führte diese Werte auf eine Salbe zurück. Mit dieser habe er sich seinen «Allerwertesten» eingerieben.

Rang 6: 100-m-Olympiasieger und Weltmeister Linford Christie wollte auch nichts von Doping wissen. 1999 wurde er im Alter von 39 (!) Jahren positiv auf Nandrolon getestet. Der Engländer meinte: «Ich habe nur Avocados gegessen.»

Rang 5: Gilberto Simoni. Spuren von Kokain habe man bei ihm nur gefunden, weil er Bonbons aus Peru naschte, welche in Kokablättern eingepackt waren. Diese hatte ihm übrigens seine Mutter aus Peru geschickt. Beim zweiten positiven Fall 2002 war es der Tee, welcher er von seiner Tante bekam.

Rang 4: Frank Vandenbroucke. In seinem Haus wurde 2002 das Asthmamittel Clenbuterol sichergestellt, das in übermässigen Dosen eine anabole Wirkung entfaltet. Dieses sei aber nicht etwa für ihn gewesen, sondern für seinen Hund. Dieser habe Asthma erklärte der Belgier. In einem Buch räumte Vandenbroucke das Doping später selbst ein.

Rang 3: Dieter Baumann. Die Mundhygiene wurde dem Leichtathleten zum Verhängnis. Zweimal waren seine Nandrolon-Werte im Jahr 1999 erhöht. In einer von ihm benutzten Zahnpasta wurde der Wirkstoff nachgewiesen. Baumann sprach von einem kriminellen Akt und stellte Strafanzeige gegen Unbekannt wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Wer der angebliche Täter war, wurde nie geklärt.

Rang 2: Jan Ullrich. Trotz Trainingspause wurde der Deutsche im Sommer 2002 positiv auf Amphetamine getestet. Seine Erklärung: In einer Disco wurden ihm zwei Pillen angedreht. Er habe es versäumt, Nein zu sagen. Am nächsten Tag war dann die Kontrolle.

Rang 1: Tyler Hamilton. Geradezu spektakulär war seine Erklärung nach dem Dopingbefund bei der Vuelta 2004. Die fremden Blutzellen in seinem Körper würden von den Stammzellen eines noch vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders sein.

7. Oktober 2008

Oazapft wirds in Zürich



"Aus is"
Das Oktoberfest in München ging am letzten Wochenende zu Ende. 6,6 Mio Masse wurden verkauft.

Die Bierliebhaber müssen aber nicht lange traurig sein. Übermorgen startet auf dem Bauschänzli in Zürich das
13. Oktoberfest und dauert bis zum 9. November 2008.
Nur dieses Botellon ist offiziell und die Stadt Zürcher Regierungsrätin Esther Maurer hat keine Einwände.

Ein Prosiiiiit ein Prosiiiit der Gemütlichkeit.... werde auch ich mit einem Mass Bier in der Hand an Minimum einer Abende im Zelt singen.

Tati Tati Bum Bum...

Wenn unser Dorfpfarrer vor zehn Uhr Abends schlafen gehen will, dann dürfte ihm das ohne Gehörschutz bis in den Februar hinein nicht gelingen, ausser er hat etwas zu tief in den Kelch geschaut. Dies zumindest jeweils am Montag- und Freitagabend von 20 – 22Uhr.
Denn im Nachbarshaus der Pfarreiwohnung haben wir in unserem Vereinshaus angefangen zu proben. Demnächst wird auch wieder fleissig gebastelt und genäht.

Hier unsere Playlist:

Pink – U + Ur Hand (NEU!)
Lynryrd Skynyrd / Kid Rock – Sweet Home Alabama (NEU!)
Beatles – A Hard Day Nights ( NEU!)

Musical Grease – You’re The One That I Want
The Monkees – I’m A Beliver
Kim Wilde – Kid’s In America
??? – Millionen von Sternen
John Farnham – You’re The Voice (wird am moisten gewünscht)
Beatles – Get Back
Udo Jürgens – Griechischer Wein
Roland Kaiser – Sieben Fässer Wein
Freddy Fender – Corina
The Offspring – Why Don’t You Get A Job
Johnny Cash – Ring Of Fire
Talk Talk / No Doubt – It’s my life
Surrvivor – Rocky
Jimmy Cliff – I Can See Clearly Now
Depp Purple – Hush
??? – Kneipe
The Pogues - Dirty Old Town

Dazu noch etwa drei reine Rhytmusstücke.

Wer im Büro oder zu Hause etwas Guggensound hören will, empfehle ich die Website von
Guggensound.ch. Das ist ein Radiosender, auf dem den ganzen Tag Sound von etlichen Guggenmusiken aus der Schweiz zu hören ist.

Der Link zu unserer Guggenmusik findet ihr hier. (Klick mich an!)

6. Oktober 2008

Packungsbeilage für Haustiere

Zu Risiken und Nebenwirkungen von Hunden und Katzen lesen sie die Packungsbeilage oder fragen Sie ihre Agrar- und Umweltministerin

In Holland werden künftig vor dem Haustier-Kauf eine Art Packungsbeilagen den Käufern zum studieren mit auf den Weg gegeben. Diese soll vermeiden, dass Tiere impulsiv angeschafft werden und später ausgesetzt oder gar getötet werden. Die Zahl der Hundebisse soll auch zurückgehen, wenn die Menschen sich über den richtigen Umgang (siehe Packungsbeilage) mit den Tieren informieren.

Anlass der Aktion war der Welttierschutztag vom letzen Samstag. Dieser wirs in Holland stets mit grossem Engagement begangen. Ehrlich gesagt, habe gar nicht gewusst, dass dieser Tag am 4. Oktober war. Ausser einer noch lebenden Stubenfliege besitze ich kein Haustier. Stempelt mich jetzt aber bloss nicht als Tierhasser ab.

In Holland durften die Tierbesitzer ihre Lieblinge wie Hund, Katze, Hamster, Papagei, Goldfisch etc. in der Kirche bei einem Tiergottesdienst segnen lassen. Hoffe den Tieren hat das Katzengejammer - Sorry der Chorgesang gefallen - und kräftig mitgebellt und nicht ausgepfiffen.

5. Oktober 2008

Bushido trifft Gott



"Biene Maja" meets "Mittelfingah"

Zu einem seltsamen Duett der deutschen Musikgeschichte haben sich Schlagersänger

Karel Gott und Rapper Bushido zusammen getan.

Das Duo nimmt eine Coverversion eines erfolgreichen deutschen Pop-Hits aus den 80er-Jahren auf, nämlich den Song Forever Young der Gruppe Alphaville.

Also ausgerechnet mit dem lieben Familienmensch (Karel Gott) nimmt der Bösewicht Bushido einen Song auf. Erfolgreich dürfte "Für immer jung" in den Charts sein, zumindest in den deutschen Charts. Die Autobiografie von Bushido schoss unlängst auf Platz 1 der

SPIEGEL-Bestsellerliste.




Alphaville mit Forever Young (1984)






4. Oktober 2008

Bärenhunger

Der junge Bär öffnete die Tür einer Fast-Food Kette, trampelte hinein, schnupperte das Angebotene ab und der jungen Kellnerin hat er einen Riesenschreck eingejagt.
So wie er gekommen war, ging er so, friedlich wieder seines Weges.

3. Oktober 2008

Unwort des Jahres 2008

JahrWort des JahresUnwort des Jahres Satz des Jahres
2007SterbetourismusKlimakompensation "Das Rütli ist nur eine Wiese, mit Kuhdreck."
2006Rauchverbot Erweiterter Selbstmord "Ich kann das!"
2005Aldisierung Erlebnisorientierte Fans"Deutschland wir kommen!"
2004Meh Dräck Ökoterror "Switzerland zero points."
2003Konkordanz Scheininvalide "Wählt Blocher, er hat diese Strafe verdient."


Welches Wort wird es im 2008:
Botellon, Armeekrise, Samuel Schmid, S(palt)VP,
Schwiiezer Nati, Rauchverbot
UBS, Bierzwang, Euro 08, Luxemburg

Welches Wort könnt ihr nicht mehr hören? Sei es, dass ob es negativ belegt ist, oder es schlichtweg um Verunglimpfungen handelt.

2. Oktober 2008

Gemein ist...

Die Tage werden wieder kürzer, es beginnt früher ein zu Dunkeln. Die Saison der Einbruchsdiebstähle ist gestartet. Schon mitten drin ist die Region Basel. Eine unheimliche Einbruchserie hält die Basler Polizei und Staatsanwaltschaft auf Trab. Allein in der letzten Woche registrierte die Basler Staatsanwaltschaft 30 Einbrüche. Bei den Tätern handelt es sich mutmasslich um Roma-Kinder aus dem benachbarten Elsass in Frankreich. Zur Zeit ist im französischem Colmar ein grösserer Roma-Camp stationiert.

Diese aktuelle Einbruchserie erinnert mich an eine wahre Geschichte, die einem Arbeitkollege von mir vor etwa 2 Jahren widerfahren ist. Bemerkenswert daran ist, wie bodenlos frech, aber auch sehr schlau der Dieb sein Werk mit "Erfolg" abgeschlossen hat.

Es war einmal...

Eines Morgens wollte mein Arbeitskollege (nennen wir in Peter) wie üblich mit seinem Fahrrad zur Arbeit fahren. Doch an diesem Morgen war sein Fahrrad vor seinem Haus entwendet. Fluchend ging er halt zu Fuss und mit dem Tram zu seinem Arbeitsort. Einen oder zwei Tage später stand sein gestohlenes Fahrrad wieder vor seiner Haustür. Auf dem Gepäckträger war ein Umschlag mit einem Brief, in dem sich der Dieb für sein Vergehen entschuldigte. Er begründete sein Diebstahl damit, dass er ohne seinem Fahrrad einen dringenden Termin verpasst hätte, weil sein Auto ein Defekt hatte und die Reperatur zu viel Zeit beansprucht hätte. Darum habe er das Fahrrad gestohlen. Als Wiedergutmachungs-Versuch legte er dem Schreiben zwei Kinogutscheine bei.
Peter war gutgesinnt und nahm seine Entschuldigung an und freute sich sogar über die zwei Kinogutscheine. Am selben Abend ging er mit seiner Frau in ein Basler Kino. Wie lange er schon nicht mehr mit seiner Gemahlin in einem Kino war, weiss ich nicht mehr. Doch gefreut über den Kinobesuch hatten sie sicher. Doch aus der Freude wurde schnell ein Schock. Als das Paar wieder zu Hause ankam, mussten sie feststellen, dass in ihre Wohnung eingebrochen wurde und etliche Schmuckgegenstände sowie elektronische Geräte entwendet worden sind. Das Diebesgut ist bis heute nie mehr aufgetaucht. Auch der Dieb konnte nicht gefasst werden. Die Mutmassung, dass es sich um den "harmlosen" Fahrraddieb handelt, ist mit grösster Wahrscheinlichkeit zutreffend.

1. Oktober 2008

Fatale Offenheit

Ihre persönlichen Daten und intime Details haben im Internet nichts zu suchen.
Diese Warnung wird einem immer und wieder unter die Nase gerieben.
Betrachtet man die Studie der deutschen Fernsehsender ARD und ZDF widerfahrt man, dass rund 50 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sich regelmässig in privaten Netzwerken, wie Bsp. Facebook aktiv sind. Fast jeder zweite dieser Gruppen gibt auf diese Weise laufend persönliche Daten von sich Preis.
Ist es nicht cool und lässig Bilder der letzten Party oder sonstige Saufgelage zu veröffentlichen. Meine Freunde(innen) haben doch - sofern ich will - Anrecht darauf, sich ebenfalls daran zu ergötzen. Oder ich will meine schönste aufgenommene Bilder des letzten Urlaubs zeigen.

Die durchgeführte Studie warnt vor Spanner-Personalchefs. Scheinbar 83 Prozent der Personalverantwortlichen recherchieren in Suchmaschinen und Social Communitys nach ihren Bewerbern. Und sei es viele Jahre später, denn das Internet vergisst nichts.

Ob es zwingender Massen für die Bewerber als Nachteil zu betrachten ist, sei dahingestellt. Vielleicht freuen sich ja die Personalchefs daran, wenn einer ihrer Bewerber oder Bewerberin halb nackt auf einem Foto am Strand zu besichtigen ist. Oder die Chefs haben Kenntnis davon, wer von ihren Mitarbeitern(innen) gerne nach Feierabend mit ihm auf ein Bier geht.